51 103    Höhenberg 

 

(bis zm 31.12.1928 ging Buchheim bis zur Olpener Straße, heutige Germaniasiedlung)
                    Höhenberg war nur eine kleine Ansiedlung an der Kreuzung Frankfurter / Olpener Straße.  1909 erhielt Höhenhaus die erste Kirche (St. Elisabeth), die der Bucheimer St. Mauritius Kirche untergeordnet war und 1911 eine Schule.
                    Bedeutung erhielt Höhenberg erst, als es zum 1.1.1929  von Buchheim abgetrennt wurde und nach Plänen von 1919, zwischen 1921 und 1927 bebaut wurde.

 

 Da Elisabeth die Schutzheilige von Thüring und Hesse ist, sind die Straßen in der Germaniasiedlung nach thüringisch - hessischen Orten benannt.

 

Apoldaer Weg

 

 

Der Apoldaer Weg verläuft zwischen Erfurter und Weimarer Straße. Der Name wurde am 12.o1.1922 beschlossen und um 1924 bebaut.

 

Industriestadt in Thüringen. Erstmals 1119 urkundlich erwähnt. Von 1631 - 1672 gehörte Apolda zu Sachsen - Altenburg. Von 1672- 1920 zu Sachsen - Weimar. Von 1920 - 1952 und seit 1990 zu Thüringen. Von 1952 - 1990 zu Bezirk Erfurt (DDR). 1772 wurde die Glockengießerei eingeführt. In der Glockengießerei von Apolda wurden auch die Glocken für den Kölner Dom gegossen.

 

 

 

 

Arnstädter Weg

 

 

Der Arnstädter Weg verläuft zwischen Germaniastraße und Weimarer Platz. Der Name wurde am 12.o1.1922 beschlossen.

 

Industriestadt an der Gera. 703 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1266 Stadtrecht. Seit 1332 zu Käfernburg - Schwarzburg. Die Komponistenfamilie Bach lebte und wirkte hiervon 1703 - 1707. 1709 - 1716 zu Schwarzburg - Arnstadt. 1789 zu Herzogtum Gotha Anschließend bis 1920 zu Schwarzburg. Von 1920 - 1952 und seit 1990 zu Thüringen. Von 1952 - 1990 zum Bezirk Erfurt (DDR).

 

 

 

(Beethovenstraße)

 

1904 - Ludwig van Beethoven, Komponist (* 16.12.1770 in Bonn - + 26.o3.1827 in Wien) Er wurde kurzzeitig Schüler von Mozart und später von Hayden. Erzherzog Rudolf hielt ihn mit einem entsprechenden Jahresgehalt in Wien. Bei einer kurzen Reise traf er auch Goethe.

 

 

 

Bochumer Straße

 

 

Die Bochumer Straße führt von der Olpener Straße zum Geraer Platz. Der Name wurde am o9.o4.1913 beschlossen.

 

Die Straße ist nach Bochum einer Großstadt im Ruhrgebiet benannt. Bochum wurde früher mal Bochem geschrieben, wie auch der nördlich gelegene Stadtteil Buchheim, zu dem dieser Bereich bis 1928 gehörte.

 

1041 wird wird der Ort erstmalig in einem Dokument der Kölner Erzbischöfe als Cofbuokheim (~ Kaff Buchheim = Heim unter den Buchen) erwähnt. 1321 bekam Bochum die Stadtrechte. Seit 1990 besteht die Städtepartnerschaft mit Nordhausen in Thüringen.

 

Hier gründeten sich 1982 die Liberalen Demokraten und beschlossen ihr vorläufiges Programm.

 

 

 

Brückenauer Straße

 

 

Die Brückenauer Straße führt von der Frankfurter Straße zur Fuldaer Straße. Der Salzschlirfer Weg zweigt zur Frankfurter Straße ab. Der Name wurde am o2.o5 1938 beschlossen.

 

Bad Brückenau ist ein Kurort südlich von Fulda im bayrischen Unterfranken am Rande der Rhön.

 

 

 

 (Cöln - Olpener Provinzialstraße)

 

1904 - Die Straße führt von Köln nach Olpe durch die Rheinprovinz. Heute Olpener Straße (B 55). Bis 1920 wurde Köln mit C geschrieben.

 

 

 

(Corneliusstraße)

 

1904 -
Carl August Peter Cornelius (* 24.12.1824 in Mainz - + 26.10.1874 in Mainz) Dichter, Komponist und Musikschriftsteller, sowie Schauspieler. 
    Peter von Cornelius (23.o9.1783 in Düsseldorf - + o6.o3.1867 in Berlin) Maler
    Hans Cornelius (* 27.o9.1863 in München - 23.o8.1947 in Gräfeling) Philosoph
    Cornelius, Papst von 251 - 253
    Cornelius Gallus römischer Dichter, Feldherr und Politiker
    Cornelius Nepos, römischer Schriftsteller
Der heutige Verlauf etwa der Weimarer Straße.

 

 

 

Erfurter Straße

 

 

Die Erfurter Straße verläuft von der Weimarer Straße zum Suhler Weg. Der Name wurde am 12.o1.1922 beschlossen und 1925 - 26 bebaut.

 

Die Hauptstadt von Thüringen liegt an der Gera. Ein der ältesten Siedlungen im mitteldeutschen Raum. Das Bistum wurde 746 von Bonifatius gegründet.805 Stapelrecht für die Grenzstadt zu den Slawen und Awaren. Seit 1000 gehört Erfurt zum Erzbistum Mainz. Von 1501 - 1511 lebte Martin Luther hier. 1802 kam die Stadt an Preußen. 1806 - 1814 französisch. Von 1814 - 1952 wieder preußisch. 1951 - 1990 Bezirksstadt der DDR und seit 1990 zu Thüringen. 1971 fand hier in Erfurt die erste Begegnung zwischen einem Bundeskanzler (Willy Brandt) und einem DDR - Ministerratsvorsitzenden (Willi  Stoph) in der DDR statt.
Die Erfurter Straße verläuft teilweise auf der geplanten Maarfeldstraße

 

 

 

Fuldaer Straße

 

 

Quellfluß der Weser entspringt in der Rhön (Wasserkuppe).Stadt in Nordhessen im Regierungsbezirk Kassel. Um 500 erster fränkischer Hof, wurde um 700 von den Sachsen zerstört. Seit 1114 Stadtrecht. Dass 1752 gegründete Fürstentum Fulda kam 1803 an Hessen - Oranien und 1810 an das Großherzogtum Frankfurt (Main). 1815 kam es an Hessen - Kassel und 1866 an Preußen.
Der Name wurde am o9.o4.1913 beschlossen. Die Bebauung ist teilweise aus dem Jahr 1926
Die Fuldaer Straße verläuft teilweise auf der geplanten Ziegelstraße.

 

 

 

Geraer Platz


Der Name wurde am 12.o1.1922 beschlossen und 1926 bebaut.

 

Großstadt an der Weißen Elster. Erstmals 995 urkundlich erwähnt. Seit 1237 Stadtrecht.  Bis 1920 zu Reuß gehörend. 1920 - 1952 und seit 1990 zu Thüringen. Von 1952 bis 1990 DDR - Bezirksstadt.

 

 

 

Geraer Straße
siehe Geraer Platz

 

 

 

(Germaniaweg) (1876 /1901)

 

 

Der Germaniaweg / die Germaniastraße führt von der Olpener Straße bis zur Grenzstraße. 
Zufahrt zum Eisenwerk Germania. Die Firma Germania baute das französische Lazarett in Arbeiterwohnungen um. Später entstanden auf den Nachbargrundstücken Wohnhäuser. Auch das Fabrikgelände wurde später mit Wohnhäusern bebaut.
Die Straßen wurden meist nach mitteldeutschen (Hessen - Thüringen - Franken) Orten benannt, da die römisch – katholische Kirche der Elisabeth von Thüringen geweiht ist.
Bevor die heutige Frankfurter Straße gebaut wurde, war dies die Verbindung in den Westerwald.

 

Wurde später der Germaniaweg in Germaniastraße umbenannt und beim Bau der Stadtautobahn unter Einbeziehung des Danielspfädchen bis nach Buchheim verlängert.

 

 

 

Göttinger Straße


Der Name wurde am o1.o2.1923 beschlossen.

 

Benannt nach der Stadt Göttingen, die 953 erstmals als Gutingi erwähnt wurde. Seit 1211 Stadtrecht und von 1351 - 1572 Mitglied der Hanse. 1286 kam die Stadt Göttingen vom Herzogtum Braunschweig - Lüneburg an das Fürstentum Göttingen. 1584 an Braunschweig - Wolfenbüttel und 1635 an Calenberg, später an Hannover.

 

 

 

Gothaer Platz


Der Name wurde am 12.o1.1022 beschlossen.

 

Kreisstadt in Thüringen. 775 erstmals urkundlich erwähnt. 1168 an Thüringen. 1440 an Sachsen. 1640 Residenz des Herzogtums Sachsen - Gotha., 1825 - 1920 zu Sachsen - Coburg - Gotha. 1920 - 1952 und seit 1990 zu Thüringen. Von 1952 bis 1990 zu Bezirk Erfurt.

 

 

 

Gothaer Straße

 

 

siehe Gothaer Platz

 

 

 

(Herler Mühlenweg) 

 

(1825 / 1901) früherer Name der Höhenberger Straße, des Höhenberger und Buchheimer Ringes, da dieser Weg zur Herler Mühle führt. 
Auf diesem Weg brachten die Bauern von Vingst ihr Getreide zur Mühle.

 

 

 

Höhenberger Kirchweg


Der Name wurde am 27.o6.2002 beschlossen, war aber im Volksmund schon vorher so genannt. Er führt von Kalk zu Sankt Elisabeth in Höhenberg.

 

Neubenannter Weg von der Germaniastraße zur Fuldaer Straße

 

 

 

 

 

Höhenberger Ring

 

 

Der Höhenberger Ring führt vom Buchheimer Ring im Schnittpunkt mit der Stadtautobahn zur Frankfurter Straße und ist Teilstück der Kreisstraße 17 und der Autobahn - Umleitungsstrecke U 19 / U 23.

 

 

 

Höhenberger Straße

 

 

Verbindungsstraße zwischen Frankfurter und Olpener Straße.

 

Hieß früher Herler Mühlenweg

 

 

 

Ilmenauer Weg
Der Name wurde am 12.o1.1922 beschlossen.

 

Universitätsstadt an der Ilm und dem nördlichen Thüringer Wald. Wahrscheinlich seit dem 10. Jhd. Von 1100 - 1343. Stadtrecht seit 1341. 1343 an die Grafschaft Henneberg. 1661 an Sachsen - Weimar. 1920 - 1952 und seit 1990 zu Thüringen. Von 1952 bis 1990 zu Bezirk Suhl.

 

 

 

(Kaulbachstraße)

 

1904 - Friedrich August von Kaulbach, Maler 1850 - 1920
    Wilhelm von Kaulbach, war am Hof von Ludwig I. in Bayern tätig.

 Kaulbach studierte an der königlichen Kunstgewerbeschule in Nürnberg / Mittelfranken.

 

 

Kissinger Straße

 

801 wurde Kissingen erstmals erwähnt.1297 kam Kissingen an Württemberg.1803 wurde Kissingen bayrisch. Bad Kissingen im bayrischen Unterfranken an der fränkischen Saale und am Naturpark bayrische -Rhön.

 

 

 

Koburger Platz

 

Die Häuser wurde 1925 - 26 gebaut.
Heutige Schreibweise Coburg.
1046 erste Erwähnung des Herrenhofes. Im 12. Jh. entstand der Ort als Besitz des Erzbistums Köln. Im 13. Jh. an Henneberg und Verleihung der Stadtrechte. 1353 an Coburg an die sächsischen Herzöge. 
1814 marschierte der Prinz von Coburg mit österreichischen Truppen und Kosaken ins Bergische Land und weiter nach Frankfurt.

 

Stadt und früher auch thüringisches Herzogtum Sachsen - Coburg - Gotha bis 1918.

 

Die thüringische Bereich Coburg entschied sich 1920 durch Volksabstimmung für den Anschluss an Bayern.

 

 

 

Koburger Straße

 

seihe Koburger Platz

 

 

 

Koesener Weg

 

Die Häuser wurden 1925 gebaut. Die Plastik "Mutter mit Kind" stammt ungefähr von 1928
(Sol-) Bad Kösen an der Saale bei Naumburg / Sachsen - Anhalt, Burgenlandkreis. 1258 als Flößersiedlung erwähnt. Seit 1813 Kurbetrieb und seit 1868 Stadtrechte.

 

 

 

Kulmbacher Straße

 

Bierstadt im bayrischen Oberfranken am Zusammenfluss von Weißem und Rotem Main. Nahe der Fränkischen Schweiz und des Frankenwaldes. 1057 - 1248 zur Grafschaft Andechs, später im Besitz der Burggrafen von Nürnberg.  Danach zu Ansbach - Kulmbach bzw. Ansbach - Bayreuth. 1792 an Preußen und 1810 an Bayern.

 

Lobensteiner Weg

 

Moorbad Lobenstein liegt am Rennsteig zwischen Thüringer und Frankenwald. Der Ort entstand in der Nähe der Burg Lobdeburg. 1278 kam Lobenstein an Gera anschließend an Reuß - Ebersdorf - Lobenstein. 1920 - 1952 und seit 1990 zu Thüringen, 1952 - 1990 zum DDR - Bezirk Gera. Im benachbarten Weißbach wurde die slawische Ansiedlung "Wysburg" gefunden.

 

 

 

(Maarfeldstraße)

 

1904 - Die Erfurter Straße verläuft heute teilweise auf der Trasse.

 

 

 

Meininger Straße

 

Kreisstadt an der Werra zwischen Thüringer Wald und Rhön. Erstmals 982 erwähnt. 1008 an das Bistum Würzburg. Seit dem 12. Jh. Stadtrecht. 1542 an Henneberg. 1583 an Sachsen. 1660 an Sachsen - Altenburg. 1680 Herzogtum Sachsen - Meiningen.1920 - 1952 und seit 1990 zu Thüringen, 1952 - 1990 zum DDR - Bezirk Suhl.

 

 

 

(Merheimer Straße)

 

1904 - Höhenberg gehörte früher zu Merheim

 

 

 

(Mozartstraße)

 

1904 - Joannes Chrysostomos Wolfgang Theopilius Mozart wurde 27.o1.1756 in Salzburg geboren. Später nahm er den Zusatznamen Amadeus an. Mit 5 Jahren trat er erstmalig las Komponist auf. 1762 nah der Vater Leopold seine Kinder Wolfgang und Maria Anna (gen. Nannerl) zu Reisen nach München und Wien mit. 1763 - 66 kam er nach Augsburg und Frankfurt am Main (hier hörte J. W. Goethe die beiden Kinder). Eine Aufnahme für den Mailänder Karneval 1770 bescherte ihm, wie auch beim Münchener Karneval 1775, weitere Aufträge. In Mannheim verleibte er sich 1777 in Aloysia Weber, die er auf Drängen seines Vaters verlassen muss. 1782 heiratete er Konstanze Weber, eine Schwester von Aloysia. 1789 reiste er nach Berlin, Dresden und Leipzig. Er starb am o5.12.1791 in Wien

 

Leopold Mozart wurde am 14.11.1719 in Augsburg getauft. Valter von Wolfgang Mozart war Hofkomponist und Violinist. Er starb am 28.o5.1787 in Salzburg.

 

 

 

Münchener Straße

 

1158 wurde München (bei den Mönchen) gegründet. 1180 kam München an das Bistum Freising und nach schweren Auseinandersetzungen kam es1240 an die Wittelsbacher. 1294 erhielt München Stadtrecht. 1632 ergaben sich die Münchener Kampflos an Gustav II. Adolf von Schweden. 1704 - 05 und 1742 - 44 wurde die Stadt von Österreichern besetzt. 1818 erhielt München die Selbstverwaltung und wurde Sitz des Erzbischofs von München und Freising. Ludwig II. förderte in München besonders die Musik (u. a. Richard Wagner). Seit 1918 bayrische Hauptstadt. 1919 Sitz einer Räterepublik. 1923 Putschversuch von Adolf Hitler.
Die Straße verläuft teilweise auf der geplanten Richard - Wagner - Straße

 

 

 

Naumburger Straße

 

Kreisstadt an der Mündung der Unstrut in die Saale in Sachsen - Anhalt

 

Gegründet 1010. Marktrecht und Bischofssitz seit 1028.  1030 bekommt Naumburg Stadtrecht. Seit 1534 sächsisch. 1815 preußische Provinz. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Provinz Sachsen mit Anhalt zu Sachsen - Anhalt zusammengelegt. 1952 - 1990 zum DDR - Bezirk Halle gehörend und seit 1990 wieder Sachsen - Anhalt.
Die Naumburger Straße verläuft teilweise auf der geplanten Schlüterstraße.

 

 

 

Olpener Straße

 

Kreisstadt am gleichnamigen Bach, der dort in die Bigge mündet. Olpe wurde die Verleihung des Kölner Kurfürsten Heinrich II. 1311 Stadt. Mitglied der Hanse.

 

 

 

(Rauhstraße)

 

1904 - Christian Daniel Rauh, Schüler von J G. Schadow

 

 

 

(Richard - Wagner - Straße)

 

1904 - Wilhelm Richard Wagner wurde am 22.o5.1813 in Leipzig geboren. Er war begeistert von den Musikwerken Mozarts, van Beethovens und von Weber. 1831 begann er mit dem Kompositionsunterricht durch den damaligen Leipziger Thomaskantor. 1843 war er sächsischer Hofkapellmeister. Auf Grund seiner Beteiligung 1849 am Dresdener Maiaufstand wurde er steckbrieflich gesucht und floh in die Schweiz. 1864 rief ihn Ludwig II. Bayern nach München. Am 13.o2.1883 verstarb er in Venedig.

 

 

 

Saalfelder Straße

 

Industriestadt am Nordhang des Thüringischen Schiefergebirges. Saalfeld wurde 806 gegründet, um sich vor den Slawen zu schützen. 1071 wurde das Saalfelder Reichsgut als Stiftung dem Erzbistum Köln vermacht. 1071 gründete Erzbischof Anno II. auf dem Petersberg ein Kloster, welches bis 1525 ein bedeutendes Zentrum für Ostthüringen war. Um 1170 kam ein Teil der kölnischen Schenkung durch Tausch an die weltliche Kaisermacht zurück. 1208 wurde Saalfeld Stadt und kam an Schwarzburg bis 1389. Durch den Markgrafen von Meißen kam es an Sachsen. 1680 wurde Sachsen - Saalfeld gegründet. 1735 kam es an Sachsen - Coburg. 1826 - 1920 gehörte es zu Sachsen - Meiningen. 1920 - 1952 und seit 1990 zu Thüringen, 1952 - 1990 zum DDR - Bezirk Gera.

 

 

 

Salzschlirfer Straße

 

Bad Salzschlirf liegt nördlich von Fulda, Richtung Schlitz.
Die Straße verläuft teilweise auf der geplanten Merheimer Straße.

 

 

 

(Schadowstraße)

 

1904 - Johann Gottfried Schadow1794 - 1852 (Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin)

 

 

 

Schmalkalder Weg

 

Der Weg verläuft von der Frankfurter zur Erfurter Straße

 

Schmalkalden ist ein Sole- und Mineralbad am Südwesthang des Thüringer Waldes an der Schmalkalde. 

 

874 erstmals als "Smalacalta" urkundlich erwähnt. 1078 abgebrannt. 1227 erstmals als Stadt erwähnt. 1335 - 1525 Reichsstadt ernannt. Seit dem 14. Jhd. zur Grafschaft Henneberg. 1531 wurde hier der Schmalkaldische Bund (Zusammenschluss der protestantischen Stände gegen Papst und Kaiser) geschlossen. 1546 - 47 Schmalkaldischer Krieg. 1583 an Hessen. 1866 durch an Preußen.

 

 

 

(Schlüterstraße)

 

1904 - Andreas Schlüter, Bildhauer, Baumeister

 

 

 

(Schumannstraße)

 

1904 - Robert und Clara Schumann

 

 

 

Schwarzburger Straße

 

Schwarzburg ist der Geburtsort (um 955) des Heiligen Günther von Thüringen

 

Schwarzburg - Rudolstadt und Schwarzburg - Sondershausen

 

 

 

Suhler Weg

 

Industriestadt im Thüringer Wald. 1232 erstmals urkundlich erwähnt. 1359 zu Henneberg - Schleusingen. 1527 Stadtrechte. 1952 DDR - Bezirksstadt
Der Suhler Weg verläuft teilweise auf der geplanten Schadowstraße.

 

 

 

(Vingster Straße)

 

1904 - Die Weimarer Straße verläuft heute teilweise auf der Trasse.
           Vingst ist ein Vorort in der südlichen Verlängerung der Weimarer Straße. 

 

 

 

Weimarer Platz

 

Die Häuser wurden 1925 - 27 gebaut.
Kreisstadt nördlich des Thüringer Waldes, mitten im Thüringer Becken. Name deutet auf "geweihtes Maar" hin. Während Funde auf steinzeitliche Besiedlungen hinweisen ist die erste urkundliche Erwähnung auf 975 datiert. 1373 an Thüringen. 1575 zu Sachsen - Weimar. Viele Persönlichkeiten wie Goethe und Schiller, lebten in Weimar oder besuchten sie. 1776 wurde Herder (Johann - Gottfried - Herder - Gymnasium in der Kattowitzer Straße /Buchheim) als Generalsuperintendenten nach Weimar berufen. 1799 wurde zum Geburtstag der Herzogin von Weimar das Stück "Piccolomini" von Friedrich Schiller erstmals aufgeführt. 1919 tagte hier die Deutsche Nationalversammlung, weil Berlin zu unruhig war und beschloss die "Weimarer Verfassung". Aus diesem Grund wurde die erste Republik im Deutschen Reich "Weimarer Republik" genannt. Man wollte auch an den Geist von Schiller, Goethe, Hoffmann von Fallersleben u. a. anknüpfen. Von 1920 - 1945 war Weimar die Hauptstadt von Thüringen, zu Thüringen gehörte es bis 1952 und seit 1990 wieder. In der Zwischenzeit gehörte die Stadt zum DDR - Bezirk Erfurt.

 

Weimar ist auch der Name eines Dorfes bei Kassel.

 

 

 

Weimarer Straße

 

siehe Weimarer Platz
Die Weimarer Straße verläuft teilweise auf der geplanten Vingster und der Corneliusstraße.

 

 

 

(Ziegelstraße)

 

1904 - Ziegel wurde aus Lehm hergestellt. Diese Lehmziegel wurden für Gebäude verwendet. Im Bereich der alten Rheinarme wurde viel Lehmschlamm gefunden und es waren Ziegelfabriken vorhanden.

 

Quellen:
- Archiv des Amtes für Liegenschaften, Vermessungen und Kataster 
   Straßenbenennungen und Sonderprodukte – 23 – Herrn Wolfgang Buchholz
- Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der
    Stadt Mülheim am Rhein von 1875 – 1901
- Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der
    Stadt Mülheim am Rhein von 1901 – 1906 (1907)
- Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der
    Stadt Mülheim am Rhein von 1906 -1911
- Niederschriften der Bezirksvertretung 9 – Köln-Mülheim