Buchheim bis zur Eingemeindung nach Köln

 Germanen siedelten im rechtsrheinischen Gebiet an. In dieser Zeit errichteten sie Wallburgen, um sich gegen die Normannen und Ungarn zuschützen. Später wurden die Wohnsitze befestigt und es entstanden Burgen mit Wohnsitz (z. B. Herl, Schlagbaum)

Die Umgebung war damals noch ein sumpfiges Gebiet, welches von Strunde und Faulbach durchflossen wurde.  Inwieweit das Volk der Ubier aus dieser Gegend kommt ist eher unwahrscheinlich. 

Im 3. Jahrhundert führte bereits eine von den Römern errichtete Heerstraße von Mülheim über Buchheim ins Bergische. (Buchheimer Straße - Eulenbergstraße - Mündelstraße - Dellbrücker Straße) 

 

Um 355 wird das rechtsrheinische Gebiet fränkisch. (Franken = freie Männer)

507 Sigbert, König der Ripuarfranken (oder Ribuarfranken = Uferfranken) wird im
        Buchenwald Buchonia ermordet. Chlodwig I., König der Merowinger stiftete den Sohn Sigberts zum Mord an. Dieser sandte die Mörder zu ihm. Danach lies Chlodwig den Sohn als Mörder hinrichten und nahm die Gebiete von Sigbert in Besitz.

Um 800 wird die Buchheimer Gegend missioniert.

Beginn des 9. Jh. Bildung der Gaue. Buchheim gehört zum Deutzgau

843 Das Frankenreich wird aufgeteilt und das Gebiet zu dem auch Buchheim gehört, ist
        zwischen Loth(a)ringen und dem Ostfränkischen Reich umstritten.

Um 800 wird die Buchheimer Gegend missioniert.

Beginn des 9. Jh. Bildung der Gaue. Buchheim gehört zum Deutzgau

843 Das Frankenreich wird aufgeteilt und das Gebiet zu dem auch Buchheim gehört, ist
        zwischen Loth(a)ringen und dem Ostfränkischen Reich umstritten.

855 Loth(a)ringen wird aufgeteilt. Der nördlicher Teil, zum dem das Buchheimer Gebiet
        gehört behält den Namen. Der südliche Teil erhält den Namen Italien.

~ 860 Die Herler Burg zählt zu den königlichen Höfen

870 wurde im Vertrag zu Mersen wird Loth(a)ringen aufgeteilt. Buchheim kam an das 
    Ostfränkische Reich. Im 10. Jh. wurde der Name in Deutsches Reich geändert.

911 Buchheim gehört zum Herzogtum (Nieder-) Lothringen.

962 Buchheim gehört zum neu gegründeten Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation

 

Ende 10. Jh. vermutlich bereits die erste Pfarrkirche in Buchheim. Das Deutzgau
            wird von Kaiser Otto III. an den Erzbischof von Köln verschenkt.

1025 (o3.o1.) Erst urkundliche Erwähnung von Herl als "Herin".

Um 1030 erste urkundliche Erwähnung von Buchheim. Pilgrim, der Erzbischof von 
        Cöln (1026 - 1036), schenkt den Zehnten von Buchheim dem Kloster in Deutz.

1080    Die Grafen von Berg werden erstmals erwähnt.

Um 1098 erwirbt der Cölner Dom einen Hof zu Buchheim (Buchheimer Hof an der
        Frankfurter Straße) und den Weidenbruch einschließlich viele Ländereine und einen
        großen Teil des Buchenforstes. 
        Der Hof wurde dem Domküster übergeben, der den Hof durch einen "Ritter von
        Mülheim" verwalten lies. 
        Der Domküster wurde verpflichtet, die Buchheimer Kirche zu unterhalten. Der
        Buchheimer Hof war auch Hofgericht für Hörige und Gesinde.

Im 11. Jh. werden viele Bäume im Buchenforst für die neuen Ansiedler in Mülheim
        gefällt. 
        Buchheim war Sitz einer Honschaft (mittelalterlicher Verwaltungsbezirk) des
        Deutzgaus