Buchheimer Straßennamen

 

Viele ursprüngliche Straßennamen mussten ihren alten Namen nach der Eingemeindung nach Köln am o1. April 1914 abgeben, um doppelte Namengebungen im vergrößerten Köln zu vermeiden. Aber auch durch den Bau und die Verlegung des Eisenbahn haben sich Veränderungen im Straßenbild ergeben. Auch wurden Planungsstraßen angelegt, die später nicht gebaut wurden oder mit anderen Straßennamen belegt wurden. Nicht (mehr) gültige Straßennamen sind in (Klammern) und mit dem Jahr versehen, in dem sie in Plänen oder Urkunden vorliegen oder bekannt sind. Hierzu zählen auch Namen, die erst Anfang des 20. Jahrhunderts für teilweise neue Namen benutzt wurden. Diese Straßennamen wurden insbesondere Orten gewidmet, die im deutsch - dänischen (1866) bzw. deutsch - französischen Krieg (1870 / 71) an Preußen bzw. das Deutsche Reich eingegliedert wurden. Manch andere Straßennamen sind auch vereinfacht worden (z.B. Mülheim - Altenkirchener Provinzialstraße in Frankfurter Straße). Die Erklärungen sind nach Unterlagen, die ich zur Einsicht hatte und sind nach bestem Wissen, erstellt worden. Fehler bitte ich zu entschuldigen und mir mitzuteilen, damit eine Korrektur vorgenommen werden kann. Auch die Grenzen von Buchheim haben sich geändert. Während Buchheim früher bis zum Merkerhof (heute Mülheim), wenn nicht sogar bis zum Wiener Platz, und zur Olpener Straße (heute Höhenberg) ging, gehörten die Gebiete östlich der Ringstraße einschließlich der Wasserburg Haus Herl nicht zu Buchheim. Diese Gebiete gehörten zu Wichheim, Schweinheim oder Merheim. 
Von den gemeindlichen Grenzen weichen die römisch - katholischen Gemeindegrenzen teilweise ab. Der Bereich, der heute zu Sankt Theresia gehört, gehörte lange Zeit nach dem 2. Weltkrieg noch zur Liebfrauengemeinde in Köln - Mülheim. Die Kapelle auf dem Gelände von Haus Herl und der umliegende Bereich gehört zur Sankt Gereon Gemeinde in Merheim.
Bei manchen Straßennamen kann es in früherer Zeit auch vorgekommen sein, dass keine Beschlüsse, sondern der Volksmund die Bezeichnung festgelegt hat.

   

 

  Ackerstraße

Die Ackerstraße erhielt ihren Namen 1901 auf Grund eines Beschlusses von 1895 und beginnt hinter der Kirchgasse, überquert die Frankfurter Straße und verbindet die Caumannsstraße, Herler Straße und Dellbrücker Straße um dann an der Bergisch Gladbacher Straße zu enden. Sie läuft entlang der Güterzugstrecke. An ihr stehen Häuser aus der Vorkriegszeit und auch aus den ersten Nachkriegsjahren. Zwischen den Häusern ist es über Fußwege möglich zur Hermann - Kunz - Straße zugelangen. Früher gehörte auch das Straßenstück auf der anderen Seite zur Ackerstraße. Dieses wurde aber wegen Änderungen der Arnsberger Straße zugerechnet. Die Ackerstraße führte zu den Feldern der Mülheimer und Buchheimer Bauern.
An der Einmündung der Dellbrücker Straße ist Kleingewerbe / Kleinindustrie angesiedelt. Dahinter, kurz vor der Bergisch Gladbacher Straße steht das Verwaltungsgebäude der Fa. Drösser und die Villa Hahnenburg. In der Senke befand sich früher ein kleiner See.
Auf dem Gelände zwischen Ackerstraße und Kniprodestraße, in Verlängerung der Tempelherrenstraße war früher die Brennerei Müller & Tenhoff

Nachdem der Buchenforst in der Ebenen gerodet war, wurde der Boden in fruchtbares Ackerland umgewandelt.

Weil diese Straße parallel zur Eisenbahn führte, hatte sie früher den Namen  Parallelweg  

1964 war beim Radrennen in Buchheim auf der Ackerstraße die Startziellinie

 

  Alte Wipperfürther Straße

Die Alte Wipperfürther Straße (Gemeindestraße G 56) beginnt an der Frankfurter Straße und endet heute an der Herler Straße. Bis Ende der 1960er hieß auch die Wuppertaler Straße noch Alte Wipperfürther Straße. Im weiteren Verlauf führen Herler Ring -  Bergisch Gladbacher Straße (Bundesstraße 506) - Paffrather Straße /Stadtgrenze - Handstraße - Alte Wipperfürther Straße nach Wipperfürth, einer Stadt in Oberberg. 1130 ist Wipperfürth das erste Mal urkundlich erwähnt als Übergangsstelle des Handelsweges Köln nach Solingen über die Wipper. Im weiteren Verlauf verläuft die G 56 auf der Herler Straße zum Buchheimer Ring
Der Verlauf der früheren Wipperfürther Straße führte auf den Trassen der heutigen Gummersbacher Straße (Deutz) - Wipperfürther Straße (Kalk) - Kopernikusstraße (Buchforst) - Alte Wipperfürther Straße (Buchheim) - Bergisch Gladbacher Straße (Buchheim - Holweide - Dellbrück) - Paffrather Straße / B506 (Dellbrück) nach Wipperfürth / Bergisches Land.

An der Alten Wipperfürther Straße sind noch einige ältere Gebäude aus der Vorkriegszeit. Insbesondere zählen hierzu die Schule und die römisch - katholische Mauritiuskirche mit Pfarrhaus.

In der Zeit vom 23. o6.1938 bis zum 24. o4.1945 hieß sie Braunauer Straße. Noch früher hieß sie Wipperfürther Straße.

Foto der Hausnummern 38 - 44 Ende der 1970er Jahre

 

  Am Schneckenberg

Die Straße Am Schneckenberg verbindet die Göddestraße mit der Straße Im Wichheimer Feld.

Alter Gemarkungsname. Die Straße wurde auf Beschluss vom 19.o6.1958 angelegt.

 

  Am Steinbergsweiher  

Die Straße Am Steinbergsweiher führt von der Stegwiese ab, überquert den Verbindungsweg zwischen Johanniter- und Wichheimer Straße und endet am Fußweg zur Seeger Straße. Der Name wurde am 19.o2.1963 beschlossen.

Alter Gemarkungsname. Nahe der Stegwiese lag ein Weiher, in dem Eis gestochen wurde. Dies Eis wurde im Eiskeller von Herrn Steinberg gelagert und diente der Brauerei Hahnenburg zur Kühlung.

Im Königsforst gibt es den Großen Steinberg 131 m in Bergisch Gladbach Bensberg und den kleine Steinberg 98 m in Köln - Rath. Beide liegen ca. 800 m voneinander entfernt. 

   

(Am Zollstock)

1901 /04 - Teil der heutigen Modemannstraße.
Die Planstraße sollte von der Frankfurter Straße über die verlängerte Deutschordenstraße zur Paradiesstraße gehen

Der Name Zollstock deutet auf eine alte Zollstelle hin.

 

Andreas - Gryphius - Straße

Die Andreas - Gryphius - Straße geht als Sackgasse von der Rybniker Straße ab.

Schlesischer Dichter, eigentlich Andreas Greif 11.10.1616 bis 16.o7.1664  in Glogau an der Oder / Liegnitz / Brandenburg. (Der Ort ist heute polnisch und heißt Glogow / Legnica).
Der Straßenname wurde am 15.o1.1965 beschlossen.

 

An der Strunde

Der Fußweg beginnt in der Nähe der Kattowitzer Straße / Straßenbahnüberweg zum Elisabeth - Schäfer - Weg, wo die Strunde unter der Erde verschwindet, und endet in der Kleingartenanlage nördlich der Strunde. Der Name wurde in der Bezirksvertretung Mülheim am 12.o6.2006 beschlossen.

 

Annabergstraße

Die Annabergstraße geht von der Kattowitzer Straße ab und endet vor den Grünanlagen an der Strunde.

Annaberg ist eine Stadt in Oberschlesien.
Der Annaberg hat eine Basaltkuppe und ist mit 385 m der höchster Berg in Oberschlesien. Auf ihm ist eine barocke Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert.
Eine  1935 errichtete "Thingstätte" mit Mahnmal erinnert
an den Kampf der deutschen freiwilligen Korps gegen polnische Aufständige am 21.o5.1921.
(Heute Góra Swietej Anny in Opole / Oppeln)

  Die Straße erhielt auf Beschluss vom 22.o5.1934 ihren Namen.

 

An Sankt Theresia

Die Straße An Sankt Theresia beginnt an der Johannes - Stumpf - Straße und endet vor den Grünanlagen zur Bergisch Gladbacher Straße hin.

Der Straßenname bezieht sich auf die benachbarte römisch - katholische Kirche und erhielt den Namen auf Grund des Beschlusses vom o8.10.1959.

Die römisch - katholische Kirche ist Theresia von Lisieux (vom Kinde Jesu und vom heiligen Antlitz) geweiht.
Sie wurde am o2.o1.1873 als Marie Francoise Thérèse Martin in Alencon geboren und trat 1888 in das Karmeliterkloster von Lisieux ein. Sie wird in Anlehnung an Theresia von Ávila auch die kleine Theresia genannt. Am 30.o9.1897 verstarb sie.

Die heilige T(h)eresia von Ávila (Theresia von Jesu) wurde am 28.o3.1515 als Teresa de Cepeda y Ahumada in Ávila bei Salamanca in Spanien geboren. Sie  lebte erst im Augustiner Kloster und seit 1535 im spanischen Karmeliterorden. Am o4.10.1582 verstarb sie.

Der Name bedeutet Bewohnerin von Thera, eine griechische Insel im Ägäischen Meer. Heutiger Name der Insel ist Santorin.  

Außer der Kirche ist auch noch eine Grundschule abgesiedelt. Beide versorgen den Bereich, der früher teilweise noch zu Mülheim gehörte.

 

Arnsberger Straße

Die Arnsberger Straße beginnt an der Kirchgasse, direkt neben der Eisenbahnunterführung und läuft wenige Meter parallel zur Güterzugstrecke.
Dieser Teil hieß früher Körnerstraße.
Anschließend biegt die Straße rechtwinklig ab (Dieser Teil hieß früher Uhlandstraße) und überquert die Frankfurter Straße und endet am Festplatz am Elisabeth - Schäfer - Weg.
Das letzte Teilstück hieß früher Klosterstraße.
Am o9.o4.1913 wurde der Straßenname beschlossen.

Arnsberg ist ein Luftkurort im Sauerland und Regierungsbezirk in Westfalen.  

                                                                                                                                          Seitenanfang

Bergisch Gladbacher Straße

Die Bergisch Gladbacher Straße  (B 506) führt vom Clevischen Ring in Mülheim bis zur Stadtgrenze von Bergisch Gladbach - Gronau. Im Kreuzungsbereich mit der Montanusstraße liegt auf dem Grundstück Nr. 86 der evangelische Friedhof von Mülheim. Von der Eisenbahnbrücke an der Ackerstraße bis zur Bundesautobahn A3 verläuft sie auf Buchheimer Gebiet. Zwischen der Ackerstraße und der Steeger Straße steht die Villa Hahnenburg. Im weiteren Verlauf versorgt sie die Wichheimer Straße, den Mülheimer Ring, die Gronauer Straße und den Herler Ring. Von der Johannes - Stumpf - Straße und der Straße An Sankt Theresia führen Fußwege zur Bergisch Gladbacher Straße. Am Einmündungsbereich des Mülheimer Rings in die Bergisch Gladbacher Straße steht die Feuerwache für den Stadtbezirk Mülheim. An dieser Stelle stand das Geburtshaus von Wilhelm (Willy) Ostermann. Gegenüber liegen einige Gebäude, die um 1900 gebaut wurden. Vor der Ecke mit dem Herler Ring steht auf Grundstück 250 ein altes Gaststättengebäude, dem die Sportanlage, die von Viktoria Köln - Buchheim genutzt wird, folgt.

Die B506 verlässt in Dellbrück an der Kreuzung mit Quadt- / Otto - Kayser - Straße die Bergisch Gladbacher Straße und führt über  Eschenbruch-, Paffrather und Handstraße nach Wipperfürth.

Die B 506 war früher Bestandteil der B 265, die über die Innenstadt nach Klettenberg - Hürth - Erftstadt - Schleiden Richtung Luxemburg führt.

1824 - 1864 wurde die Straße als neue breite Allee errichtet. Bezahlt wurde die durch den Freiherrn von Fürstenberg.
1880 / 81 wurde die Gladbacher Straße zwischen Keupstraße Faulbach (~ Steeger Straße) an die Gesamtentwässerung angeschlossen.
1899 wird die Gladbacher Straße von Mülheim bis Buchheim Hausnummer 194 gepflastert.
1902 wird der weitere Abschnitt bis Hausnummer 196 an die Straßen- und Hausentwässerung angeschlossen.
Früher fuhr auf diesem Straßenabschnitt eine Straßenbahn. Im Bereich der Bundesautobahn verließen die Gleise die Fahrbahn und sie führten auf eigenem Bahnkörper Richtung Holweide - Thielenbruch weiter.

Sie hieß früher Mülheim - Wipperfürther Straße und wurde 1882 durch den Grafen Fürstenberg als Alleestraße ausgebaut. Später wurde sie in Gladbacher Chaussee und in Gladbacher Straße und noch später in Bergisch Gladbacher Straße umbenannt. (Beschluss vom o9.o4.1913)

Die damalige Alleestraße überquerte im Bereich neben der Steeger Straße den Faulbach, der zu früheren Zeiten an dieser Stelle noch oberirdisch floss.

Bergisch Gladbach gehörte früher zum Landkreis Mülheim

Heute ist sie Kreisstadt des rheinisch - bergischen Kreises. Der Zusatz „Bergisch“ ist erst 1815 eingeführt worden, als das ehemalige Herzogtum Berg preußisch wurde und eine Unterscheidung zu Münchengladbach (heute Mönchengladbach) am Niederrhein erforderlich wurde.

 

 

Beuthener Straße

Die Beuthener Straße ging früher von der Frankfurter Straße ab kreuzte die Kattowitzer Straße zu der Grünanlage an der Strunde.
Der Straßenname wurde am 22.o5.1934 beschlossen. 

Nachdem die Modemannstraße um 1968 hergestellt wurde, wurde das Teilstück zwischen Frankfurter Straße und der neu erstellten Modemannstraße zurückgebaut.

1. Beuthen in Oberschlesien 1136 als Bitom erwähnt, bis 1177 slawisch, seit 1294 deutsches Stadtrecht und bis 1945 deutsch. Bytom (im             
    polnischen Bezirk Katowice / Kattowitz) - Bergbau- und Eisenhüttenstadt.

2. ehemaliges schlesisches Teil - Herzogtum seit 1281, 1289 böhmische Oberlehnshoheit, 1526 an Habsburg, 1742 preußisch, 1816 wurde der     
    Kreis Beuthen Bestandteil des Regierungsbezirkes Opplen.1890 wurde der Kreis aufgeteilt in den Stadt- und Landkreis. 1919 wurde die Provinz 
    Schlesien aufgeteilt und Beuthen gehörte zu Oberschlesien. 1922 wurde ein kleiner Teil des Landkreises an Polen abgetreten und hießen nun 
    Swietochlowice in der Wojewodschaft Slask. 1938 wurde der Landkreis aufgeteilt auf die Landkreise Katowice und Tarnowskie Góry. 1929 
    wurden Teile des deutschen Landkreises in den Stadtkreis Beuthen eingegliedert. Die übrigen Gemeinden wurden mit Tarnowitz zum Landkreis 
    Beuthen - Tarnowitz zusammengelegt.  

3. Beuthen an der Oder von ca. 1289 bis 1945 deutsche Stadt im Kreis Freystadt. Heute Bytom Odrzanski (in dem polnischen Bezirk Zielona Góra / Grünberg)  
    

(Bischofstraße )

Bischof = Aufseher, Amtsträger in der Kirchenorganisation. (wörtlich: Allesüberblicker)
In der römisch - katholischen Kirche ist der Kölner Erzbischof Joachim Meisner, Kardinal zur Zeit im Amt
Bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist Bischof Wolfgang Huber der Vorsitzende des Rates der EKD.
Joachim Vobbe ist der Bischof der Alt - Katholischen Kirche. Er war früher Kaplan bei der römisch - katholischen Gemeinde Maria - Himmelfahrt in Köln - Holweide. 1873 wurde Hubert Reinkens in Köln (St. Pantaleon) als erster Alt - Katholischer Bischof für Deutschland gewählt

(1895 / 1904) - Teilweise den Verlauf der heutigen Gleiwitzer Straße
Die 1901 geplante Straße sollte von der Alten Wipperfürther Straße (Einfahrt neben der Sparkasse) - Ritterstraße - Klosterstraße - Eichendorffstraße zur Frankfurter Straße gehen.

 

(Brandgasse)

Auf Grund eine Beschlusses vom Oktober 1888 wurde die Israelsgasse in Brandgasse umbenannt. Die Brandgasse verband die Kirchgasse mit der Arnsberger Straße
    In diesem Bereich wurde der Schießstand der Buchheimer Hubertus - Schützen gelegt.

 

(Braunauer Straße )

heute Wuppertaler Straße  und  Alte Wipperfürther Straße

Vom 23.o8.1938 bis 25.o4.1945 nach der Bezirksstadt Braunau am Inn in Oberösterreich an der bayrischen Grenze benannt.

1260 erstmals urkundlich erwähnt. 1779 wechselt Braunau nach dem Kartoffel- und Zwetschgenkrieg von Bayern nach Österreich. 1810 - 1816 wieder bayrisch. 1889 wurde dort Adolf Hitler geboren.1938 Anschluss an das Großdeutsche Reich. 1945 US - amerikanisch besetzt. 1955 Republik Österreich.

 

(Buchheim - Deutzer Weg)

(1895) - Verbindungsstraße von Buchheim nach Deutz, danach in Weißenburger Straße und heute Heidelberger Straße  

Deutz wurde 310 vom römischen Kaiser Konstantin als Brückenkopf Divitia angelegt. Deutz wurde als erste Stadtteil nach Köln eingemeindet. Hier hatte einige Zeit Willy Ostermann gelebt. Gehört heute als einziger rechtsrheinischer Stadtteil zum Stadtbezirk Innenstadt.

 

 

Buchheimer Ring

Der Buchheimer Ring führt als Verlängerung des Herler Rings von der Wichheimer Straße bis zum Höhenberger Ring im Stadtbezirk Kalk. Der Buchheimer Ring verbindet die Wuppertaler und Herler Straße, sowie den Schützengildenweg mit dem Schlagbaumsweg. Im Knotenpunkt mit der Wuppertaler Straße liegt die Sportanlage von Germania Mülheim. Zwischen Schlagbaumsweg  und Wichheimer Straße fließt der Faulbach neben der Fahrbahn. In der Höhe des Schützengildenweges wechselt der Faulbach die Straßenseite. 1958 wurde die Haltestelle der Vorortbahnlinie G am Buchheimer Ring durch die Haltestellen Herler Straße und Wichheimer Straße ersetzt. Eine Schleife wurde künstlich in den Bach eingebracht, um die Kreuzung mit der Stadtbahntrasse und der Herler Straße besser gestalten zu können.
Am Buchheimer Ring liegen die Herler Burg und die Herler Mühle, sowie ein Bildstock.
Der Buchheimer Ring bildet mit dem Herler und Höhenberger Ring die Kreisstraße K 17 und ist Teilstück der Autobahn - Umleitungsstrecke.
Der Buchheimer und Höhenberger Ring verlaufen etwa auf der Trasse des früheren Herler Mühlenweg.
Dieser Teil der Militär- bzw. Äußere Ringstraße erhielt auf Grund des Beschlusses vom o7.o1.1938 seinen Namen. Die rechtsrheinische Militärringstraße wurde im 19. Jahrhundert im Zuge der preußischen Befestigungsrings angelegt, um die einzelnen Forts zu verbinden. 

Buchheim wurde erstmals 1026 urkundlich erwähnt. Der Name des Hofverbandes (1152 erstmals erwähnt) geht auf den großen Buchenwald von Dünnwald bis Buchforst und dem Buchheimer Hof (besitz des Domküsters) zurück. Die Bewohner hatten ihr Heim in der Nähe der Buchen. Der Buchenwald lieferte u. a. das Holz für die Mülheimer Schiffsbauer.  
Da Buchheim älter als Köln sein soll, wurde einer Sage nach früher von "Groß Buchheim" und "Klein Köln" gesprochen.

 

Bundesautobahn A3 

Die Bundesautobahn A3 (E 35) kommt von der niederländischen Grenze bei Emmerich - Elten  über Düsseldorf zum Leverkusener Kreuz. Ab hier ist sie bis zum Heumarer Dreieck der östliche Teil des Kölner Autobahnringes. Kurz hinter der Abfahrt (25) Mülheim wird die Autobahn zur östlichen Grenze von Buchheim. Nach der Abfahrt (26) Dellbrück [auf die Bergisch Gladbacher Straße] bildet das Ostkreuz (16) (27) in der Merheimer Heide die südöstliche Ecke von Buchheim. Hier kreuzt die A3 die Stadtautobahn (EB55a) und die A4 nach Olpe. Ab dem Heumarer Dreieck führt die A3 durch den Westerwald und weiter nach Frankfurt. Von Frankfurt (E 41) über Würzburg (E 45) nach Nürnberg und weiter
 (E 56) nach Passau über die Donau an die österreichische Grenze. Der Verlauf der Autobahn ist weitgehend neben die Bundesstraße 8 gelegen.

Durch den Bau der damaligen Reichsautobahn wurden verschieden Eingriffe in das Stadtbild vorgenommen. Die Merheimer Heide wurde in einen östlichen (Merheim) und westlichen (Buchheim, Höhenberg) Teil getrennt. Der dort befindliche Weiher wurde trocken gelegt und verkleinert. Straßenzüge wurden verlegt oder getrennt.

 
(Burgstraße)

(1901 / 04) - Burg = befestige Höhe, Wehr-, Wohn- und Befestigungsanlage.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Später Grüner Weg und heute Stadtautobahn.

Verlief parallel zur Wasserburg Haus Herl von der Frankfurter Straße auf die (Äußere) Ringstraße. Sie sollte die geplante Paradiesstraße kreuzen.
Schloss Burg an der Wupper wurde Mitte des 12. Jh. von Graf Adolf II. von Berg als Ersatz für die Burg Berge in Odenthal - Altenberg unter dem Namen Neuenburg erbaut.  Nachdem Wilhelm II. von Jülich - Berg Herzog wurde, verlegte er seinen Hauptsitz nach Düsseldorf am Rhein. Als Jagdschloss war es weiterhin in Gebrauch. 1632 wurde  Burg von den Schweden beschossen. Danach fing der Zerfall an. 1925 war der fast fünfjährige Aufbau abgeschlossen. Heute ist Schloss Burg ein Ortsteil von Solingen.

                                                                                                                                          Seitenanfang

 

Caumannsstraße

Die Caumannsstraße verläuft von der Ackerstraße zur Alten Wipperfürther Straße. Sie berührt dabei die Guilleaumestraße und die Straße Im Leimfeld. In dem Bereich Im Leimfeld / Caumannsstraße ist ein kleines Plätzchen, was inoffiziell als Caumannsplätzchen bezeichnet wird. Dieser Platz war früher ein Feuerlöschteich für die Mauritiuskirche und die anliegenden Häuser.

Der römisch - katholische Pfarrer Johann Hubert Caumanns (geboren 27.o8.1825) war von 1852 - 1863 in Mülheim als Kaplan 1869 war Caumanns der Vorsitzende der Sankt Anna Bruderschaft und von 1887 bis 1904 war er als Pfarrer und Dechant tätig. Außerdem war er Ehrendomherr. In seiner Amtszeit nahm die Stadt einen gewaltigen Aufschwung und die Einwohnerzahl stieg ständig. In dieser Zeit war es Caumanns Aufgabe, die immer größer werdenden religiösen Bedürfnisse zu befriedigen. Er lies neue Pfarreien und Rektorate gründen. Er trat für den Bau der Buchheimer Kirche ein. Am o4. Juni 1894 wurde der Grundstein für die Sankt Mauritiuskirche gelegt. Am 27. Mai 1896 wurde sie durch den Weihbischof Schmitz feierlich eingeweiht. Anschließend wurde das Rektorat Buchheim eingerichtet Caumanns verstarb am 24. Dezember 1904 im Alter von 79 Jahren.

  Früherer Straßenname: Mauritiusstraße. Der heutige Name wurde am 29.11.1923 beschlossen.

                                                                                                             

(Danielspfädchen)

Das Danielspfädchen begann an der Frankfurter Straße und endet am Güterbahndamm. Vor der Eisenbahntrasse führte der Weg weiter nach Kalk. Mit dem Bau der Stadtautobahn wurde die Germaniastraße von Höhenberg aus verlängert und auf der Trasse des Danielspfädchens an die Frankfurter Straße herangeführt. Auf der Ecke mit der Frankfurter Straße steht eine Villa.
1813 waren die Brüder Daniel Zolladministrator bzw. Salzimporteur in Mülheim 
(1876 / 1968) - Verlief von der Frankfurter Straße teilweise in den heutigen Verlauf der Germaniastraße  
Johann Anton Servatius Daniels (gest. Juli 1819) war Oberschultheiß und Kellner, sowie Oberrichter am Kreisgericht Mülheim am Rhein. 1807 wurden in Anwesenheit vom Oberschultheißen Daniels die Einberufung von Soldaten in Mülheim vorgenommen.
Staatsrat Daniels hält als Präsident September 1819 die Rede bei der Installation des Cölner Appellationshofes
Von 1838 - 1844 existierte die Bairische Bierbrauerei Lambert Daniels. 

Daniel bedeutet "der Richter ist Gott".

 

Dellbrücker Straße

Die Dellbrücker Straße beginnt an der Ackerstraße und verbindet die Hermann - Kunz - Straße mit der Johanniterstraße, Stegwiese und Wuppertaler Straße.

Früher (bis etwa 1907) Wipperfürther Straße genannt. Die Verlängerung der Straßenzüge führte über Dellbrück nach Wipperfürth (siehe auch Alte Wipperfürther Straße). 1962 wurde an der Ecke zur Wuppertaler (damals noch Alte Wipperfürther Straße) das Schulgebäude fertig gestellt. 
Zwischen der Hermann - Kunz - und Johanniterstraße war früher die Maschinenfabrik Leyhausen.

Dellbrück bedeutet Talbrücke, liegt an einem alten Rheinarm.

Dellbrück ist der östlichste Ortsteil des Stadtbezirks Köln - Mülheim und grenzt an Bergisch Gladbach.. Dellbrück wurde am 15.o6.1905 aus den Ortsteilen Strunden, Thurn, Hagedorn und Alt - Dellbrück gebildet und gehörte zur Bürgermeisterei Merheim. Am o1.o4.1914 wurde Dellbrück nach Köln eingemeindet. Zu Dellbrück gehören auch Thielenbruch und Mielenforst. Der Thurner Hof war eine zeitlang im Besitz des Johanniterordens.

 

 

Deutschordensstraße

Die Deutschordensstraße wurde 1901 beschlossen und  verbindet die Herler Straße mit der Wuppertaler Straße. Sie sollte früher von der Steeger Straße bis zur Frankfurter Straße gehen und folgende Straßen queren: Wipperfürther Straße - Leimfeldstraße - Alte Wipperfürther Straße - Herler Straße - (im Verlauf auf der Dombacher Straße) - Hochmeisterstraße - Kreuzstraße - Ritterstraße - Klosterstraße - Eichendorffstraße - Am Zollstock

Bruderschaft von 1190, die 1199 vom Papst als Ritterorden anerkannt wurde. Sie eroberten, besiedelte und germanisierten das Baltikum (Ostpreußen, Litauen, Lettland, Estland) Winrich von Kniprode wurde 1351 zum Hochmeister des Deutschen Ordens gewählt.  
1809 aufgelöst.
Seit 1834 als Priester- und Schwesternorden in der Mission, Kranken- und Altenpflege tätig.
Der Deutsche Orden besaß früher einen Hof im Mülheimer Gebiet.

 

(Deutzgauweg)

(1934 / 1959) - Mülheim gehörte zum Deutzgau.  Der Weg führte bis zum Bau der Autobahn nach Holweide.  

Der Deutzgau war der Bereich, der sich von Deutz an Richtung Osten ausdehnte. Orte sind u. a. Mülheim, Buchheim, Leichlingen, Burg, Wermelskirchen, Hückeswagen, Wipperfürth, Odenthal und Zündorf.

Seit 1960 heißt die Straße Gauweg und Chemnitzer Straße

 

(Domstraße)

1904 - Teil heutiger Germaniastraße   

Die geplante Straße sollte auf der südlichen Seite des Buchheimer Hofes verlaufen zwischen Frankfurter Straße und Schillerstraße. Der Buchheimer Hof gehörte früher dem Kölner Domküster.

 

  Dombacher Straße

Die Dombacher Straße führt von der Herler Straße ab. Zwei Sackgassen führen zum Elisabeth - Schäfer - Weg und ein Fußweg bildet die Verbindung zur Kieppemühler Straße. Der Straßenname wurde am 20.o5 1954 beschlossen.  

Blick von der Straßenbahntrasse im Sommer 1957 und 1967, sowie 1968 auf die Siedlung Dombacher Straße.

Das Dombachtal liegt oberhalb von Bergisch Gladbach und wird von der Strunde durchflossen.  
1614 wurde die Dombachmühle (Papiermühle) erbaut.
Heute ist Dombach ein Ortsteil von Bergisch Gladbach

(Druckerstraße)

Die Liberalen Demokraten beantragten 2002, dass eine neue Straßen im Gewerbegebiet Buchheim - Nord  Druckerstraße benannt wird, da der Liedermacher Willy Ostermann die Berufsausbildung zum Elektriker, Stereotypeurs und Galvanoplastikers in einer Druckerei erlernte.

 

 

 

 

Dückergasse (1876)

Die Dückergasse führt von der Frankfurter Straße zur Alten Wipperfürther Straße durch das Anwesen von Peter Dücker. 
Die Dückergasse wurde 1901 an die Straßen- und Hausentwässerung angeschlossen.

Zwischen dem Buchheimer Kreuz und der Dückergasse floss früher die Strunde Richtung Kirchgasse.

Düker (niederdeutsch für tauchen, niederländisch duiken = bücken, krümmen) bedeutet Leitung für Flüssigkeiten unter einem Weg oder Gewässer entlang.

                                                                                                               

(Eichendorffstraße)
 

Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, deutschen Schriftsteller, geb. 10.o3.1788 in Ludowitz / Ratibor / Oberschlesien (heute polnisch Racibórz / Katowice)  
1813 - 1815 nahm er an den Befreiungskriegen gegen die Truppen Napoleons teil.
1807 studierte er in Heidelberg.

Gestorben 26.11.1857 in Neiße / Schlesien (heute polnisch Nysa / Opole)

Die Eichendorffstraße sollte von der Frankfurter Straße / Elisabeth-Schäfer-Weg verlaufen und die Straßen Bischofstraße - Fürstenstraße -  Johanniterstraße - Deutschordenstraße - Paradiesstraße kreuzen. Teilweise der Verlauf der heutigen Kattowitzer Straße

(Elektrikerstraße)

Die Liberalen Demokraten beantragten 2002, dass eine neue Straßen im Gewerbegebiet Buchheim - Nord in Elektrikerstraße zu benennen. Dies war ein Lehrberuf des Liedermacher Willy Ostermann. 
Außerdem wurde das Gelände früher von den Firmen F & G und Philips genutzt.

 

 

 

Elisabeth -Schäfer - Weg

Der Elisabeth - Schäfer - Weg (Fuß- / Radweg) verläuft parallel zur Stadtbahnstrecke Deutz - Holweide von der Frankfurter Straße bis zur Herler Straße und Verbindet die Arnsberger, Malteser-, Kieppemühler und Dombacher Straße miteinander. Auf Beschluss vom 16.12.1975 erhielt der Weg seinen Namen.

Blick auf den Elisabeth - Schäfer - Weg Sommer 1957.
Auf dem Festplatz findet das Schützenfest und fand die Bochmer Kirmes statt. Bei der Bochemer Kirmes wurde während der Zeit der Zachais am Zelt auf gehängt.

Elisabeth Schäfer (o2.o2.1896 - 13.o1.1973) war 1945 Gründungsmitglied der CDU Buchheims. Mitglied im Kirchenvorstand, Frauengemeinschaft  und im Rat der Stadt Köln von 1946 - 1956. Sie wurde auch "Mutter Buchheims" genannt.

                 

                                                                                                                             

Frankfurter Straße (B 8)

Die Frankfurter Straße führt als B8 vom Wiener Platz in Mülheim über Porz – Siegburg und Altenkirchen nach Frankfurt am Main und weiter über Würzburg - Nürnberg - Regensburg und bei Passau über die österreichische Grenze. Zwischen 1938 und 1945 führte die Reichsstraße 8 noch bis Wien und weiter über Hainburg nach Pressburg (heute Bratislava, Hauptstadt der Slowakei). 

Folgende Straße gehen von der Frankfurter Straße ab oder kreuzen sie:

Mülheim: Rhodiusstraße - Merkerhofstraße - Fürstenbergstraße - Elisabeth-Breuer-Straße - Lassallestraße - Wiesbadener Straße -         
                Graf-Adolf-Straße - Glücksburgstraße - Vincenz- und Montanusstraße.

Buchheim: Ackerstraße - Guilleaumestraße - Alte Wipperfürther Straße - Kirchgasse - Dückergasse - Arnsberger Straße - Elisabeth-Schäfer-Weg 
                   - Heidelberger Straße - Kattowitzer Straße - Germaniastraße - ModemannstraßeStadtautobahn

Am Rand der Frankfurter Straße sind folgende Sehenswürdigkeiten zu finden: Kastanien, Wegekreuz, Stele für den Buchheimer Hof, ACLA - Werke und eine Villa.

Höhenberg: Gothaer Straße / Platz - Schmalkalder Weg - Suhler Weg - Fuldaer Straße - Salzschlirfer Weg - Höhenberger Straße
                    Marburger Straße - An Sankt Elisabeth - Olpener Straße -

In die andere Richtung führt die B 8 über den Clevischen Ring und die Düsseldorfer Straße nach Leverkusen - Wiesdorf. Weiter über Langenfeld - Düsseldorf - Duisburg und Emmerich- Elten an die niederländische Grenze.

Sie führte früher den Namen Mülheim - Altenkirchener Provinzialstraße bzw. Frankfurter Heerstraße (1768 erbaut / 1784) oder Frankfurter Chaussee. Bevor die Frankfurter Straße als Umgehungsstraße den heutigen Verlauf hatte, führte sie über die heutige Germaniastraße - Oranienstraße - Kuthstraße - Alter Deutzer Postweg. Umgehungsstraße war sie im doppelten Sinn. Zum Einen führte sie an den Wohngebieten und zum Anderen am Kölner Gebiet vorbei, so dass über diesen Weg das Kölner Stapelrecht umgangen werden konnte.
1891 übernimmt die Stadt Mülheim die Unterhaltung  für die Straße. Der heutige Name erfolgte auf Grund eines Beschlusses vom 29.10.1912.

Frankfurt am Main Großstadt und Bankenmetropole in Hessen.  

Nach dem im 3. Jhd. der Einfuß der Römer nach lässt, beherrschen die Alemannen den Bereich. Um 500 siedeln sich die Franken an. Die Furt durch den Main begünstigt die Ansiedlung. 794 wird Franconvurd. Im 12. Jhd. wird Frankfurt Stadt. Seit 1562 wurden in Frankfurt die deutschen Kaiser gekrönt. Während des Siebenjährigen Krieges (1759 - 1763) wird Frankfurt von den Franzosen besetzt. Später auch noch 1792, 1796, 1800 und 1806. 1749 wird Johann Wolfhang Goethe geboren, der später nach Weimar übersiedelt. Mit dem Untergang des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" verliert Frankfurt seine Status als Reichsstadt und gehört zum Rheinbund. 1815 erhält Frankfurt den Status einer freien Stadt im Deutschen Bund. Der Bundestag hat seine Sitz in Frankfurt. 1839 Eröffnung der Eisenbahn zwischen Frankfurt und Wiesbaden. Nach der Märzrevolution tagt in der Frankfurter Paulskirche das erste gesamtdeutsche Parlament und verabschiedet eine Verfassung, die nie in Kraft trat. 1866 kommt Frankfurt nach dem preußisch - österreichischen Krieg an Preußen. 1945 US -amerikanische Besatzungszone (Hessen). 1949 BR Deutschland.

Außerdem gibt es noch in Ostbrandenburg Frankfurt an der Oder.

Um 1226 gegründet. 1815 Sitz des preußischen Regierungsbezirkes. 1945 wurde der westliche teil zur sowjetische Besatzungszone und der östliche Teil kam an Polen. 1949 zu Brandenburg und 1952 Sitz des gleichnamigen DDR - Bezirkes. Seit 1990 zu Brandenburg

 Der heute polnische Teil heißt Slubice.

 

                                                                                                                     Seitenanfang

Fürstenstraße

Die Fürstenstraße verbindet die Malteser- mit der Hochmeisterstraße.
Geplant war 1901die Fürstenstraße bis zur Frankfurter Straße zu bauen und hierbei die Ritterstraße - Klosterstraße - Eichendorfstraße und Hofstraße zuqueren..

Fürst = „der Erste“, „der Vornehmste“, Führer von Völkern. Reichsunabhängige Regenten mit Stimmrecht im Reichstag. 

Otto Eduard Leopold von Bismarck - Schönhausen war Ehrenbürger der Stadt Mülheim und wurde, nachdem er 1865 in den Grafenstand erhoben wurde, 1871 Fürst.

 

Fußfallstraße

Die Fußfallstraße führt heute von der Ostmerheimer Straße bis zur Hohensyburgstraße. Früher führte sie über die Merheimer Heide weiter bis etwa der Einmündung des Schlagbaumsweg in den Buchheimer Ring, wo ein Fußfall steht. . 

 

                                                                                                                                         Seitenanfang

Gauweg

Der Gauweg führt vom Herler Ring Richtung Bundesautobahn A3. Die Straße Klein - Herl zweigt, ebenso wie ein Fußweg zum Fort ab.

Die Straße hieß bis 1960 Deutzgauweg.  Auf Grund eines Beschlusses vom 16.10.1959 wurde der heutige Name festgelegt..

Ein Gau bestand aus mehreren Hundertschaften (Honschaft). An der Spitze stand der Gaugraf, der die richterliche Gewalt des Königs ausführte. Eine Hundertschaft (Honschaft) war die Vereinigung von hundert Höfen.

Der Begriff ist heute noch bei der Turnerschaft geläufig. (Turngau)
Barthel Gödde, nach dem die Göddestraße und das Turnerheim benannt wurde, war Vertreter im Turngau Köln.

 

Germaniastraße

1901 - Die Germaniastraße führt von der Olpener Straße in Höhenberg zur Frankfurter Straße in Buchheim. Bevor die Stadtautobahn gebaut wurde, endet sie an der Gothaer Straße / Grenzstraße und hieß früher Germaniaweg. Später wurde sie verlängert und das Danielspfädchen wurde mit einbezogen.

Sie verläuft neben dem Güterbahnhof Köln - Kalk-Nord. Abgehende Straße sind: Kulmbacher und Schwarzburger Straße, Ilmenauer, Lobensteiner und Arnstädter Weg, sowie Gothaer Straße

Anfang des 20. Jh. war der Neubau einer Schule an der Germaniastraße geplant.

Germanen ist der Sammelbegriff für verschiedene Völker (Sugambrer, Ubier, Franken, Teutonen, Goten u. a.) in Mitteleuropa, die ca. 500 Jahre vor der Zeitrechnung den Mülheimer Bereich besiedelten.  
In der englischen Sprache deutet der Name Germany für Deutschland noch hierauf hin.
Zu den germanischen Völkern zählen neben den Deutschen noch: Niederländer (Flamen), Engländer, Dänen, Norweger, Schweden und Isländer.
Germania wurde Symbolfigur für Germanien bzw. Deutschland. Bekanntestes Denkmal ist das Niederwalddenkmal.

In diesem Viertel stand das große Eisenwerk "Germania". Diese Firma baute in der Umgebung Arbeiterunterkünfte.

 

(Gladbacher Straße)

(1895 / 1904) - Heute Eulenbergstraße und Bergisch Gladbacher Straße. Wegen der Gladbacher Straße in der Neustadt - Nord die Richtung Mönchengladbach (früher München – Gladbach) führt, musste diese nach der Eingemeindung nach Köln umbenannt werden.  

Früherer Straßenname: Mülheim - Wipperfürther Provinzialstraße

 

 

Gleiwitzer Straße

Die Gleiwitzer Straße führt von der Modemannstraße über die Kattowitzer Straße zur Grünanlage an der Strunde. Der Name wurde am 20.o2.1973 beschlossen.

Gleiwitz ist eine Industriestadt in Ober - Schlesien. Heute polnisch Gliwice / Katowice

Vor 1276 als slawische Siedlung Gliwice gegründet. 1289 - 1492 böhmisch, später österreichisch, dann preußisch, bis 1945 deutsch  

Früherer (geplanter) Straßenname: Bischofstraße

 

Göddestraße

Die Göddestraße führt von der Wichheimer Straße über Am Schneckenberg zum Im Wichheimer Feld

Barthel Gödde wurde  am 17.o9.1871 geboren und war Schreinermeister, sowie Stadtverordneter in Mülheim (1901).Nach der Eingemeindung war er Stadtverordneter in Köln (Begründer des Sportausschusses) sowie Vertreter des Turngaus Köln. Er wurde auch der "Kölner Turnvater" genannt. 1927 setzte er sich bei der Kölner Stadtverwaltung dafür ein, dass das frühere Fort einschließlich des anschließenden Geländes vom Mülheimer Turnverein genutzt werden konnte. 1928 leitete er die 14. deutschen Turnfestspiele in Köln. Für seine Verdienste wurde er Ehrenmitglied des MTV und außer der Straße wurde auch noch das Turnerheim in der Zwischenwerk - Anlage XIa, in dem die Geschäftsstelle des Mülheimer Turnvereins Köln von 1850 sitzt, benannt.
Das Grab ist auf dem Mülheimer Friedhof in Köln - Höhenberg.
 

   

(Göthestraße)

1901 / 04 - Teil der heutigen Modemannstraße. 
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.


Die geplante Göthestraße (kein Tippfehler, Göthe wurde mit "ö" geschrieben) sollte als Verlängerung der Fürstenstraße von der Frankfurter Straße zur Wielandstraße führen.

28.o8.1749 wurde Johann Wolfgang Goethe in Frankfurt / Main geboren. 1775 wurde er von Herzog Karl - August von Weimar in die Residenzstadt berufen. Hier lernte er Friedrich Schiller kennen. Er verehrte Napoleon sehr und verbot seinem Sohn an den Freiheitskämpfen teilzunehmen. 22.o3.1832 verstarb er.

 

Gronauer Straße  

Die Gronauer Straße geht von der Bergisch Gladbacher Straße ab und hat die Form wie ein auf den beiden Strichen liegendes "F".  Die Straße wurde am 27.11.1952 beschlossen.

1.   Gronau bedeutet grüne Aue  
2.   Ortsteil von Bergisch Gladbach
3.   Stadt im Kreis Borken / Westfalen 1188 erstmalig erwähnt
4.   Stadt an der Leine im Kreis Hildesheim. Ende des 13. Jahrhunderts erstmalig erwähnt
5. Ortsteil von Bonn am Rhein

 

(Grüner Weg)

(1934 / 1960) - Verbindungsstraße führte von der Frankfurter Straße in Buchheim über den Buchheimer / Höhenberger Ring zur Rüdigerstraße in Merheim auf der Grenze zwischen Buchheim und Höhenberg, am Mülheimer Friedhof vorbei durch die Merheimer Heide ins „Grüne“.  

Grüner Weg bedeute: grasbewachsener Weg durch Wald- oder Bruchgebiet oder er ist auch eine andere Bezeichnung für Leichweg. Also der Prozessionsweg von der Kirche zum Friedhof.

Die Kleingartenanlage führte heute noch den Namen "Grüner Weg".

In diesem Verlauf liegt heute die Stadtautobahn. (EB 55A)

Früherer Straßenname: Burgstraße   

 

Guilleaumestraße

Die Guilleaumestraße führt vom Kreuzungsbereich Frankfurter Straße / Alte Wipperfürther Straße zur Caumannsstraße.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Zu Beginn der Straße steht eine sehr alte Kastanie (gehört zur Familie der Buchen). Sie führt links an älteren Häusern und rechts an der Schule, sowie am Nubbelplätzje vorbei. Am Ende der Caumannsstraße ist eine kleine Grünanlage, die auch Guilleaumeplatz genannt wird. Diese Grünanlage war früher ein Feuerlöschteich für die Kirche und die umliegenden Häuser.

Das erste Teilstück hieß früher Möschekämpchesweg.

Industriellenfamilie
Franz Carl Guilleaume, Schwiegersohn von Johann Theodor Felten, gestorben 1837.
Theodor Guilleaume, Sohn von Carl und Kommerzienrat stellte von Hand- auf Maschinenbetrieb um.  Er betrieb die Umstellung von Hand- auf Maschinenarbeit.
1899 vermachte  Kommerzienrat Theodor von Guilleaume 20.000 Mark  zur „Bestreitung einer Freistelle im städtischen Krankenhause“. Hierauf entstand die "Stiftung Theodor von Guilleaume". Stadtverordneter vom o1.o1.1893 bis 30.o4.1900  Kreistagsabgeordneter 1894 - 1900. Wegzug aus Mülheim
Carl Guilleaume Sohn von Theodor  kam 1860 in die Firma und wurde 1865 Alleininhaber der Firma Felten & Guilleaume, starb 1887.  (Carlswerke) Sein Sohn Theodor führte die Firma weiter.
Emil(e) Guilleaume, Vetter von Carl, General - Direktor, Mitglied des Stadtverordneten - Kollegiums o1.o1.1887

Die Firma Felten & Guilleaume siedelte sich 1875 im Bereich Schanzenstraße / Keupstraße in Köln - Mülheim an. Als Kabelhersteller erlangte sie Weltruhm. U. a. waren sie auch am Bau der Mülheimer Brücke beteiligt.

 

                                                                                                                 

Heidelberger Straße

Die Heidelberger Straße (Gemeindestraße G53) führt als Verlängerung der Karlsruher Straße von der Kalk - Mülheimer Straße in Buchforst zur Frankfurter Straße in Buchheim. Dabei kreuzt sie die Dortmunder und die Waldecker Straße. Weitere Nebenstraßen sind: Cusanus-, Herschel-, Fabricius-, Mesmer-, Kirchhoff- und Kopernikusstraße, sowie Bunsen- und  Rudolf - Clausius - Straße. Die Gütereisenbahnbrücke ist die Grenze zwischen Buchforst und Buchheim. Der Name wurde am o9.o4.1913 beschlossen.

Heidelberg, Großstadt am Neckar in Baden - Württemberg. Im 3. Jahrhundert v. d. Z. von Alemannen gegründet. 1196 urkundlich erwähnt.

Früherer Straßenname: Buchheim - Deutzer Weg und Weißenburger Straße.

 

(Herler Mühlenweg) 

(1825 / 1901) früherer Name der Höhenberger Straße, des Höhenberger und Buchheimer Ringes, da dieser Weg zur Herler Mühle führt. 

 

 

Herler Ring

Der Herler Ring führt von der Kreuzung Wuppertaler / Wichheimer Straße zur Bergisch Gladbacher Straße. Als Straße biegt nur der Gauweg ab. Fußwege sind zum Im Wicheimer Feld und das Römerpfädchen. Der Einmündungsbereich in die Bergisch Gladbacher Straße wurde wegen der Bundesautobahn A3 nach Westen verlegt. Früher war der Herler Ring die Verlängerung der Honschaftsstraße in Holweide und war ein Teilstück der Äußere Ringstraße. Vor dem Bau der Autobahn gehörte der Herler Ring zur Honschaftsstraße. Der Herler Ring bildet mit dem Buchheimer und Höhenberger Ring die Kreisstraße 17 und ist Teilstück der Autobahn - Umleitungsstrecke.

Führt zur Herler Burg (Haus Herl, Tiefburg aus dem 9. Jahrhundert), Herler Burgkapelle (18. Jahrhundert) und Herler Mühle, sowie dem Gebiet „In der Herler Hütte“. Dieses Gebiet liegt zwischen Buchheimer Ring, Schlagbaumsweg, Bundesautobahn A3 (Ruhrgebiet - Frankfurt) und der KVB - Trasse.

Herl = Hernin = Hörnlin = Hirsch; oder Horl = Sumpf

Zwischen Bergisch Gladbacher Straße - Ringstraße - Wichheimer Straße hieß der Bereich "In der Herlerwiese".

Das Gebiet zwischen Stadtautobahn, Frankfurter Straße, Strunderbach und Ringstraße hieß "Herleracker". 

Der Herler Burgbereich gehörte früher zu Schweinheim und damit zu Merheim.  

Im Hunsrück gibt es auch eine Gemeinde, die den Namen "Herl" trägt.

 

Herler Straße

Die Herler Straße führt von der Ackerstraße bis zum Buchheimer Ring. Hierbei kreuzt sie folgende Straßen Im Leimfeld, Kniprodestraße, Alte Wipperfürther Straße, Johanniterstraße, Dombacher Straße, Deutschordensstraße, Elisabeth - Schäfer - Weg und Schützengildeweg. Der Schützengildeweg war der alte Verlauf der Herler Straße (1931). Später wurde die Straße vor der Straßenbahn umgelenkt und zur Äußeren Ringstraße geführt. Kurz vor der heutigen Haltestelle stand ein Altmännerheim, welches der Stiftung der Firman Van der Zypen & Charlier gehörte. Während der NS - Zeit war dies der Sitz der NSDAP - Ortsgruppe Buchheim.1958 wurde die Haltestelle Herler Straße eingerichtet. Zu diesem Zeitpunkt weideten noch Kühe an der Haltestelle. Bedingt durch die Stadtbahn  wurde der Verlauf nochmals verändert und tiefer gelegt. Ebenfalls wurde der Bach vom Buchheimer Ring weggelegt, um den Bach unter der Straßenbahn und Herler Straße durchzuführen, da man Höhe Kosten befürchtet, wenn der Faulbach abgedichtet werden müsste. Die Kölner Stadtverwaltung hatte vorgehabt, die Herler Straße als Sackgasse an der Haltestelle der Stadtbahn enden zulassen. Dies wurde u. a. durch den Bucheimer Bürger- und Heimatverein verhindert.

Erklärungen siehe Herler Ring

Die Herler Straße hieß bis  Oktober 1888 Herler Weg (1678 / 1876). Bevor der Eisenbahndamm gebaut wurde, gehörte auch die Steinkopfstraße in Mülheim zur Herler Straße.

 

Hermann - Kunz - Straße

Die Straße führt von der Kniprode- / Tempelherrenstraße zur Dellbrücker Straße und liegt auf dem Gelände der früheren Fabrik Stöcker & Kunz, (Die BKK der Fa. S & K wird 1905 erwähnt) Fabrik feuerfester Erzeugnisse. Die Firma erstreckte sich über den Siedlungsbereich bis zur Dellbrücker Straße / Ackerstraße.
Hermann Kunz wurde am 16.o9.1830 in Wilnsdorf / Westfalen geboren und war in Mülheim als Industrieller am wirtschaftlichen Aufschwung beteiligt. Er Unterstütze den Bau der Luther (Not-) Kirche und den des evangelischen Krankenhauses. Er starb am 29.o6.1913. Seine Grabstelle ist auf dem evangelischen Friedhof Mülheim, Bergisch Gladbacher Straße.
Die Straße erhielt auf Grund eines Beschlusses vom 16.10.1956 ihren Namen.

Die Stichstraße hieß früher
Querweg. Durch Fußwege gelangt man zur Ackerstraße.

 

  Hochmeisterstraße

Die Hochmeisterstraße führt von der Alten Wipperfürther Straße zur Johanniterstraße. Die Fürstenstraße zweigt von ihr ab.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen. Geplant war es die Hochmeisterstraße weiter zuführen. Heute teilweise durch die Kieppemühler Straße über die Deutschordensstraße zur Paradiesstraße.

Der Hochmeister ist seit 1190 der oberster Leiter des Deutschen Ordens. In anderen Ritterorden war dies der Großmeister. Später wurde der Hochmeister auch Generalsuperior.
Einer der Hochmeister war Winrich von Kniprode.

 

 

(Hofstraße)

 1901 / 04 - Hof = abgeschlossener Raum vor, hinter oder zwischen Gebäuden, Bauernhof
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.
Ungefähr der Verlauf der heutigen Modemannstraße in Richtung Buchheimer Hof. Von der Frankfurter Straße- Johanniterstraße - Deutschordensstraße zur Paradiesstraße über Fürstenstraße 

Der Buchheimer Hof wurde 1784 nach dem der Vorgängerhof beim Eisgang zerstört wurde auf dem Gelände der heutigen ACLA - Werke errichtet. 1944 wurde er zerstört. Eine Stele an der Ecke Frankfurter / Heidelberger Straße erinnert noch daran.

Hohenzollernstraße (1912)
Später Parallelweg, heute Ackerstraße

 

(Hohe Straße) 1901 / 04

Frühere Name der Rinstraßen.
Verbindungsstraße zwischen Guilleaumestraße und der Alten Wipperfürther Straße.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Die Straße existiert nicht mehr.

                                                                                                                                                              Seitenanfang

Im Leimfeld

Die Straße Im Leimfeld verbindet die Caumannsstraße mit der Herler Straße.

Alte Flurbezeichnung wird bereits 1678 erwähnt. Der Name deutet auf den Abbau von Baumaterial (Lehmziegel) in Lehmgruben hin.

Der Bereich zwischen Ackerstraße - Herler Straße - Wuppertaler Straße - Dellbrücker Straße hieß früher „Leimfeld an der Herler Hütte“.

 

Im Wichheimer Feld

Die Straße Im Wichheimer Feld führt von der Wichheimer Straße, Am Schneckenberg und Göddestraße vorbei zum Herler Ring. Beschlossen am 19.o6.1958.

Wichheimer Feld ist der Name einer alten Gemarkung an dieser Stelle und weist auf die Felder des Wichheimer Hofes hin.
Weitere Erklärung siehe Wichheimer Straße.

 

                                                                                                                                 

Jakob - Böhme - Straße

Die Straße führt von der Rybniker Straße und endet vor der Grünanlage an der Strunde.
Beschlossen 19.o1.1965. 
Jacob Böhme, Philosoph aus Alt - Seidenberg * 1575 - 17.11.1624 in Görlitz an der Görlitzer / Lausitzer Neiße, heute Grenzstadt zu Polen (Zgorzelec / Jelenia Góra)

 

 

Johannes - Stumpf - Straße

Die Straße führt von der Wichheimer Straße zur Bergisch Gladbacher Straße, wobei das letzte Teilstück nur Fußweg ist. Vor der Kirche biegt die Straße An Sankt Theresia ab. Von der Johannes - Stumpf - Straße führt ein Fußweg zur Johanniterstraße.

Johannes Stumpf wurde am o6.o4 1862 in Mülheim am Rhein geboren und lebte in Wichheim.
Er war an der Technischen Universität in Berlin als Maschinenbauingenieur tätig und entwickelte 1908 die Gleichstrom - Dampfmaschine. Er 
starb am 18.11.1936 in Berlin.

Ein anderer Johannes Stumpf lebte von 1500 (Bruchsal) bis 1578 (Zürich). Er war Prior im Johanniterorden und wechselte später zur evangelisch - reformierten Kirche über. In Stein am Rhein war er als Pfarrer und Geschichtsschreiber tätig.

 

 

Johanniterstraße

Die Johanniterstraße führt von der Malteserstraße zur Dellbrücker Straße. Hierbei kreuzt sie bzw. münden folgende Straßen:

Kieppemühler, Hochmeister-, Herler und Tempelherrenstraße. Geplant war die Straße zwischen Arnsberger und Malteserstraße. In der Verlängerung führt ein Fußweg zur Wichheimer Straße. Geplant war die Verbindung von der Frankfurter Straße über die geplanten Straße (Hofstraße, Eichendorffstraße, Klosterstraße, Ritterstraße) zur Kreuzstraße (heute Malteserstraße) und auch von der Dellbrücker Straße zur verlängerten Steeger Straße (heute Am Steinbergsweiher).
Die Hausnummern 32 - 36 wurden 1957 bezugsfertig. Die Haunummer 38 und die Ecke zur Herler Straße 1958 bzw. 1959
1964 wurden noch Schafe durchs Dorf getrieben. Hier die letzten der Herde.
Blick auf die Johanniterstraße von Nr. 32 Richtung 127 über die Kreuzung Herler Straße von 1967
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Ältester Ritterorden unter dem Namen „Ritterlicher Orden St. Johannis vom Spital zu Jerusalem

1048 von Kaufleuten aus Amalfi gegründet und 1113 als Gemeinschaft vom Papst bestätigt und nennt sich jetzt "Orden Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem"..

1148 ließen sich die Johanniter in Herkenrath und 1217 in Bensberg nieder. Im 15. Jahrhundert gründeten beide gemeinsam in Strunden eine Niederlassung, welches anschließend Herrenstrunden hieß.

1361 wird ein Hof in Buchheim erwähnt.

Seit dem 14. Jahrhundert gab es in Brandenburg eigene Einrichtungen bis 1811.

Die Auslösung des Templerordens (1513) und dessen reicher Besitz brachte den Johannitern weiteren Machtzuwachs. 1524 wurde der Sitz nach Malta verlegt und erhielt 1530 den Namen Malteserorden.

Nach der Reformation wurde der Johanniterorden von der evangelischen Kirche belegt und der Malteserorden von der katholischen.

1777 vereinte sich der Johanniterorden mit dem Antoniusorden (Antoniter). 1806 wurde er aufgelöst.

1842 wurde als Nachfolgeorganisation der „Preußische Johanniterorden zur Krankenpflege“ gegründet.

Heute gibt es die: Johanniter - Schwesternschaft

1951 Gründung der Johanniter - Hilfsgemeinschaft (JHG)

1952 Gründung der Johanniter - Unfall - Hilfe    (JUH)

1961 wurde die Johanniter - Allianz gebildet in Deutschland, Niederlande, Schweden, Großbritannien und Nord - Irland.

 

                                                                                                                     

(Kampstraße)

1901 / 1933 - Die Kampstraße führte von der Guilleaumestraße zur Ackerstraße.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Kamp ist eine Flurbezeichnung, die auf durch Gräben oder Zäune eingefasstes Land hinweist.

Teilweise im Verlauf des früheren Möschekämpchesweg. Heute existiert die Straße nicht mehr.

 

Kattowitzer Straße

Die Kattowitzer Straße ist die Hauptverbindungsstraße parallel zum Strunderbach. Die "Weiße Siedlung" mit den oberschlesischen Namen ist in den 1930er Jahren entstanden. Sie beginnt an der Stadtbahnlinie und endet an der Jakob - Böhme - Straße. Hierbei verbindet sie folgende Straßen: Gleiwitzer, Tarnowitzer, Beuthener, Königshütter, Annaberg- und Rybniker Straße.

Ein Teil der Kattowitzer Straße hieß früher Eichendorffstraße. Der Straßenname wurde am 22.o5.1934 beschlossen.

Kattowitz, Großstadt in Ober - Schlesien. Die heute polnische Stadt Katowice ist seit 15.o3.1991 Partnerstadt von Köln.

1598 gegründet, seit 1922 polnisch.

 

 

Kieppemühler Straße

Die Kieppemühler Straße beginnt an der Johanniterstraße und führt in ein Siedlungsgebiet. Durch einen Fußweg ist sie mit der Dombacher Straße verbunden. Zwei Stichstraße führen zum Elisabeth - Schäfer - Weg. Die Straße wurde am 20.o3.1954 beschlossen. Um 1960 sollte auf dem Grundstück Nr. 29 ein Kinderspielplatz gebaut werden. Dies wurde von einem Anwohner verhindert.
Blick auf die Kieppemühler Straße 1960 und 1967 , sowie 1968 und 1969 von der Johanniterstraße aus.

Benannt nach der Bergisch Gladbacher Mühle, deren Erbauer evtl. Kipper hieß. In der Nähe liegt auch Kipper Gütchen (Kleines Gut).

 

 

Kirchgasse

Die Gasse (schon 1678 so benannt) führt von der Frankfurter Straße in Buchheim zur früheren Buchheimer Sankt Mauritiuskirche. (Vor 1160 erwähnt und 1583 erheblich beschädigt.) Reste stehen heute noch auf dem alten Friedhof. Ab der Eisenbahnüberführung, der heutigen Grenze zu Mülheim heißt die Straße jetzt  Sonderburger Straße. Früher (1913) war der Name Kirchweg.

Eine Benennung des Weges zwischen Sonderburger und Kieler Straße in „Am alten Buchheimer Friedhof“ wurde von den parlamentarischen Gremien abgelehnt.

 

 

Klein Herl

Die Straße Klein Herl verbindet den Gauweg mit der Wichheimer Straße Die Straße wurde am 17.10.1961 beschlossen.

Alter Flurname lt. Plan von 1863 Klein Herl oder Herlerhäuschen. Anderer Name Herler Höfchen.

siehe Herler Straße

 

(Klosterstraße)

(1901 / 04) - Kloster = abgeschlossener Raum, Unterkunft für Mönche oder Nonnen.  
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Die geplante Straße sollte von der Frankfurter Straße über Bischofstraße - Fürstenstraße - Johanniterstraße - Deutschordensstraße zur Paradiesstraße führen.
Heute der Teil der Arnsberger Straße von der Frankfurter Straße bis zum Elisabeth - Schäfer - Weg.

 

 

Kniprodestraße

Die Kniprodestraße führt von der Ecke Alte Wipperfürther / Herler Straße zur Tempelherrenstraße. Im weiteren Verlauf heißt sie Hermann - Kunz - Straße.
Die Straße wurde am 13.o4.1922 beschlossen.
Auf der Seite zur Johanniterstraße hin stand früher die Maschinenfabrik Müller & Schwammborn, später Autoglas Renz. und daneben kam der Schießstand der Buchheimer Schützen.

Winrich von Kniprode ist 1310 in Kniprode bei Monheim am Niederrhein geboren. 1351 wurde er zum Hochmeister des Deutschen Ordens gewählt. Am 24.o6.1382 starb er in Marienburg (heute Malbork). Der Ort Kniprode lag im heutigen Kniprather Wald.

 

 

Königshütter Straße

Die Königshütter Straße zweigt von der Kattowitzer Straße ab und führt zur Grünanlage an der Strunde. Die Straße wurde auf Grund eines Beschlusses vom 22.o5.1934  gebaut.

Industriestadt in Regierungsbezirk Oppeln / Oberschlesien.

1796 neben Chorzow als Steinkohlengrube „Carl von Hessen“ entstanden. 1800 in Königsgrube umbenannt und 1802 in Königshütte mit gleichnamiger Arbeitersiedlung. Seit 1922 polnisch und mit Chorzów zusammengelegt.

 

 

(Körnerstraße)
 

Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Korn, Körner = Getreide

Karl Theodor Körner, deustcher Schriftsteller, geb. 23.o9.1791 in Dresden, gefallen 26.o8.1813 auf der Straße von Gadebusch nach Schwerin gegen französische Truppen. (Freiheitskriege)
Sohn von Christian Gottfried Körner, Jurist, geb. o2.o7.1756 in Leipzig, gestorben 13.o5.1831 in Berlin.
Christian Gottfried Körner war einer der engsten Freunde von Friedrich von Schiller.

Da die Straße im Bereich der Uhland-, Eichendorff- und Schillerstraße lag, ist der Zusammenhang mit dem Schriftsteller die nahe liegende.

Heute der Teil der Ackerstraße zwischen Frankfurter Straße und Arnsberger Straße und der Teil der der Arnsberger Straße, der von der Kirchgasse parallel zur Eisenbahntrasse verläuft. Weiter sollte die Straße neben der Eisenbahn bis zur Heidelberger Straße führen. Als Verlängerung war die Schillerstraße geplant.

 

  (Kreuzstraße)

(1901 / 04) Die Kreuzstraße begann an der geplanten Kreuzung mit der Alten Wipperfürther Straße und der Bischofstraße. Folgende Straßen werden gekreuzt: Fürstenstraße - Johanniterstraße. Die Kreuzung mit der Deutschordenstraße war geplant. Enden sollte sie an der Paradiesstraße.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Das Kreuz ist der Schnittpunkt von zwei Balken.

Orden der Kreuzbrüder

Es gibt verschiedene Kreuzesformen: Lateinisches Kreuz, Ägyptisches Kreuz, Andreaskreuz, Russisches Kreuz, Lothringer Kreuz, Lazaruskreuz, Johanniterkreuz, Malteserkreuz, Deutschordenkreuz, u. a.

Durch die Kreuzigung Jesu Christi wird das  lateinische Kreuz von den meisten christlichen Organisationen in irgendeiner Art verwendet.

Das Malteser Kreuz war früher ein weißes Balkenkreuz. Die Brudergemeinschaft des Johannes (Johanniter) trugen es auf ihrer schwarzen Kukulle. Später wurde aus dem Balkenkreuz ein Kreuz mit acht Spitzen. Lt. Ordenskapitel von 1489 sollen die 8 Spitzen an die8 Tugenden bzw. 8 Seligpreisungen erinnern. Eine andere Deutung ist ein Hinweis auf diese acht Gebiete (Provence, Auvergne, Frankreich, Italien, Aragon, England, Deutschland, Kastilien).

Heute Malteserstraße

                                                                                                                 

Kurfürstenstraße (1912)

Die Straße war in Höhe der Hermann - Kunz - Straße als Verlängerung zur Steeger Straße geplant.

 

 (Leimfeldstraße)

(1876 - 1904) - siehe Im Leimfeld

Heute Tempelherrenstraße

 

(Lessingstraße)

1901 - Geplante Straße zwischen Frankfurter Straße und Grenzweg, als Verlängerung der Burgstraße. Als Nebenstraßen gingen die Vingster Straße und die Schillerstraße ab. Dazwischen wurde die Germaniastraße gekreuzt. Heute Stadtautobahn.1902 wurde diese Straße im Bebauungsplan gestrichen. 

Gott. Ephraim Lessing (22.o1.1729 - 15.o2.) deutscher Dichter der Aufklärung.                                   
                                                                                     

(Magdeburger Weg)

1862 -
Heute Römerpfädchen
Hier stand früher der Magdeburger Hof.

Malteserstraße

(siehe auch Kreuzstraße)

Die Malteserstraße läuft von der Alten Wipperfürther Straße zum Elisabeth - Schäfer - Weg. Die Fürsten- und Johanniterstraße zweigen ab. Auf Grund des Beschlusses vom 20.o1.1921 erhielt sie ihren Namen.

Die Auslösung des Templerordens (1513) und dessen reicher Besitz brachte den Johannitern weiteren Machtzuwachs. 1524 wurde der Sitz nach Malta verlegt und erhielt 1530 den Namen Malteserorden.  
Malteser Hilfs - Dienst wurde 1953 gegründet
In Herrenstrunden gibt es heute noch das Gebäude der Maltesermühle.

Staat und Insel Malta im Mittelmeer zwischen Italien und Tunesien. War bis 1964 britisch.

Seit 1924 wird Malteserkreuz Aquavit mit 40 % Alkoholgehalt in Berlin und später in Buxtehude hergestellt.
Manche nennen deshalb die Malteserstraße auch „Schnapsstraße“.

 

  (Mauritiusstraße)

(1901 / 04) - Mauritius (= der Maure / Mohr) war Christ um 300 im Kanton Wallis / Schweiz.  

Gedenktag 22.o9.
1894 wurde der Grundstein zur Mauritiuskirche gelegt und 1896 geweiht.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Heute Caumannsstraße. Führt an der nördlichen Seite der Mauritiuskirche vorbei.

 

(Militärringstraße)

(1933 / 1934) Bezeichnung des Mülheimer Rings und der Wichheimer Straße. Die Militärringstraße verband die rechtsrheinischen  Fortanlagen.
Vorher (Äußere) Ringstraße

 

  Modemannstraße

Die Modemannstraße führt von der Frankfurter Straße bis zur Silesiusstraße. Die Gleiwitzer, Beuthener und Rybniker Straße zweigen ab. Der Name wurde am o7.4.1970 beschlossen.

Heinrich Modemann (*1885 - + 26.o2.1928) war Lehrer in Buchheim (Schulbereich Mülheim II) seit 1866. Am o9.11.1874 wurde er zum Hauptlehrer (Rektor) für den Knaben- und Mädchenbereich berufen.  In der Zeit als er im Gesellenverein tätig war wurde 1893 das erste Gesellenhaus inbetriebgenommen. 1919 geht er in Ruhestand. Seine Söhne hießen Matthias, Gottfried, Herbert und Peter. Matthias Modemann wurde Bildhauer und schuf die Pieta der Mauritiuskirche.
Ein Heinrich Modemann war von 1875 - 1889 Chorleiter beim MGV Eintracht Buchheim.

An der Modemannstraße 25 befindet sich das Erich - Gutenberg - Berufskolleg Köln

Siehe auch: Hofstraße

 

  (Möschekämpchesweg)

Teilweise Verlauf der Guilleaumestraße am Anfang an der Frankfurter Straße.
Spatzenplatzweg

 

(Mühlenweg) (1865)

Heute Wichheimer Straße

 

Mülheimer Ring

Der Mülheimer Ring führt von der Bergisch Gladbacher Straße nach Norden zum Neurather Ring.

Mülheim am Rhein wurde 1151 erstmalig erwähnt.
Im Kreuzungsbereich mit der Piccoloministraße liegt das Fort X.

(siehe auch Militärringstraße und Piccolominischer Weg, sowie Schwedenstraße)

 

(Mülheim - Altenkirchener Provinzialstraße)

(1901) - Verbindungsstraße von Mülheim am Rhein nach Altenkirchen an der Wied / Westerwald

Heute Frankfurter Straße.

 

(Mülheim - Wipperfürther Provinzialstraße)

(1876 / 1901) - Verbindungsstraße von Mülheim am Rhein nach Wipperfürth

Wurde in Gladbacher Straße (bzw. Chaussee) und später in den heutigen Namen Bergisch Gladbacher Straße umbenannt.  

                                                                                                                  

 

Nubbelplätzje

Inoffizielle Bezeichnung für den Vorplatz des Vereinshauses an der Guilleaumestraße
Die Namensgebung geht auf die Initiative des 1. Kölner Nubbelklubs Buchheim n. e. V. zurück.
16. Seit 1994 wird der Nubbel am Mittwochabend vor Weiberfastnacht (Wievverfastelovend) durch Buchheims Straßen gefahren und am Nubbelplätze zur Schau gestellt. Karnevalsdienstagabend (Fastnacht) wird der Nubbel für die Sünden der Karnevalszeit bestraft und Anteilnahme der Ortsansässigen mit großem Geheul verbrand.
Der Nubbel ist eine kölsche Symbolfigur.

 

(Paradiesstraße)

(1901 / 04) -  Sollte eine Verbindungsstraße von der Wipperfürther Straße - Leimfeldstraße - Herler Straße - Hochmeisterstraße - Kreuzstraße - Klosterstraße - Eichendorffstraße - Am Zollstock - Burgstraße - Frankfurter Straße. Letztes Teilstück in etwa im Verlauf der Beuthener Straße.
 
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.
Paradies ist eine Flurbezeichnung in Buchheim. Über der Eingangstür des Gutes Schlagbaum befindet sich ein Relief, das die Paradiesszene mit Adam und Eva darstellt.

                                                                                                                          Seitenanfang

(Parallelweg)

(1895) - Der Weg verlief parallel zur 1874 eingerichteten Rheinischen  Eisenbahntrasse Speldorf  (Mülheim a. d. Ruhr) – Schlebusch - Troisdorf - Niederlahnstein und verband die Straßen in Buchheim zwischen Frankfurter und (Bergisch) Gladbacher Straße.

1901 wurde beschlossen sie Ackerstraße umzubenennen.

 

 

Piccoloministraße  

(siehe auch Piccolominischer Weg)

Die Piccoloministraße verläuft parallel zur Bergisch Gladbacher Straße vom Mülheimer Ring in Buchheim über die Honschaftsstraße in Holweide bis zur Wasserwerkstraße (Grenze zu Dellbrück). Am Anfang ist die Fort XI mit Grünanlage und Sportanlagen. Am o9.o4.1913 wurde die Namensänderung beschlossen.

Während des 30 - jährigen Krieges (1638) hat Ottavio Reichsfürst Piccolomini - Pieri, Herzog von Amalfi in der Nähe dieser Straße in Schweinheim (Holweide) gerastet haben. (*11.11.1599 - + 11.o8.1656)
Piccolomini ist ein altes italienisches Adelsgeschlecht von 1464 - 1757.
1799 zum Geburtstag der Herzogin von Weimar wurde das Stück "Piccolomini"  von Friedrich Schiller erstmals aufgeführt.

Das Gebiert zwischen Bergisch Gladbacher Straße - Mülheimer Ring - Piccoloministraße - Honschaftsstraße hieß früher "großer Weidenbruch zwischen Holweide und Piccolominischen Weg. Das Gebiet nördlich der Piccoloministraße - Mülheimer Ring - Eisenbahnstrecke und Honschaftsstraße hieß früher "großer Weidenbruch zwischen dem Piccolominischen Weg und ... Weg"

 

 

(Piccolominischer Weg)

(1876 / 1895 / 1901) frühere Bezeichnung des Mülheimer Rings und der Piccoloministraße

                                                                                                                           

 

(Querstraße)

(1901 / 04) - Damals Verbindungsquerstraße zwischen der Wiesen- und der Johanniterstraße.
 
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Heute Teil der Hermann - Kunz - Straße, die als Stichstraße Richtung Johanniterstraße geht.

 

                                                                                                                                                              Seitenanfang

([Äußere] Ringstraße)

(1880 / 1904) - Verbindungsstraße zwischen den preußischen Forts (heute noch an der Piccoloministraße, Barthel - Gödde - Turnerheim, Reste am Schlagbaumsweg) wurde Anfang der 1880er Jahre von der Militärverwaltung angelegt.. Ähnlich wie die Militärringstraße im linksrheinischen Köln.
Dieser Straßenzug hieß früher Hohe Straße.

Der heutige Verlauf im näheren Bereich: Neurather Ring - Mülheimer Ring - Herler Ring - Buchheimer Ring - Höhenberger Ring

 

(Ritterstraße)

1901 / 04 - Die geplante Straße sollte von der Bischofstraße über die Fürstenstraße - Johanniterstraße zur Deutschordensstraße führen.
    Im Einzugsbereich der Straße liegen Straßen mit den Namen von Ritterorden (Johanniter, Malteser, Deutschorden, Tempelherren, Kreuz)

 

 (Römerpfädchen)

Der Fußweg Römerpfädchen führte von der Bergisch Gladbacher Straße über den Herler Ring und die Bundesautobahn A3 zur Chemnitzer Straße. Früher fuhr auch die Straßenbahnlinie von Mülheim nach Thielenbruch über die Brücke. Durch die Verlegung des Herler Rings nach Westen, wurde das Teilstück zwischen Bergisch Gladbacher Straße und Herler Ring zurückgebaut. Januar 2007 wurde die Brücke im Zusammenhang mit der Verbreiterung der Autobahn entfernt.

Benannt nach der Bevölkerung des Römischen Reiches bzw. Roma, der Hauptstadt von Italien.

1550 wurde das römische Recht im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und damit auch im Herzogtum Berg - Cleve eingeführt.

 

 

Rybniker Straße

Die Rybniker Straße führt von der Grünanlage am Strunder Bach über die Kreuzung Kattowitzer / Jakob - Böhme - Straße zur später gebauten Silesiusstraße. Der Name wurde am 13.o9.1935 beschlossen.

Rybnik ist eine Großstadt in Oberschlesien. der Name bedeutet "Fischteich".

Im 13. Jahrhundert als slawischer Ort gegründet. Von 1300 bis 1922 deutsch. Heute Polnisch

   

                                                                                                                         

(Schillerstraße

1901 / 04 - Die Schillerstraße war von der Heidelberger Straße Richtung Germaniastraße hinter dem Buchheimer Hof entlang der Eisenbahnstrecke geplant.

Johann Christoph Friedrich Schiller wurde am 10.11.1759 als Sohn von Johann Caspar Schiller in Morbach am Neckar geboren. 1783 ging er nach Frankfurt am Main. 1784 begann der Kontakt zu C. G. Körner. 1787 besuchte er das erste Mal Weimar. 1791 - 93 stand er im Dienste von Herzog Friedrich Christian II. von Schleswig - Holstein - Sonderburg - Augustenburg. 1792 wird Schiller französischer Bürger. Seit 1802 heißt er Friedrich von Schiller. Am 19.o5.1805 starb Friedrich von Schiller in Weimar.

 

Schlagbaumsweg

Der Schlagbaumsweg führt vom Buchheimer Ring über die Bundesautobahn 3 und weiter zur Kreuzung mit der Ostmerheimer Straße und dem Isenburger Kirchweg. Die Verlängerung ab der Kreuzung mit der Coloniaallee ist in Dellbrück -  Mielenforst die Straße Hochwinkel. Er ist die nördliche Grenze der Merheimer Heide. Der Name wurde am 29.10. 1912 beschlossen.

Zollnebenstelle (des Herzogtums Berg) mit Schlagbaum zwischen Mülheim und Bensberg. Das Haus Schlagbaum (Hausnummer 1) liegt auf Holweider Gebiet.

Der Schlagbaumsweg hatte mehrfach seine Straßenlage im Buchheim – Wichheim - Schweinheim -Holweider Grenzbereich verändert. 

1863 verlief der Schlagbaumsweg westlich des Gutes Schlagbaum Richtung  Ring.

Hierdurch wurde das Grundstück Nr. 5 (Heute Reiterhof mit Gastronomie) südlich berührt.

Später wurde ein künstlicher Weiher (Heute Reiterübungsplatz) angelegt. Hierdurch wurde der Schlagbaumsweg nach Norden verlegt und somit auf diesem Straßenstück das wohl einigste Grundstück mit ungerader Hausnummer auf der rechten Straßenseite.

Durch den Bau der Reichsautobahn wurde eine Brücke erforderlich, die etwas nördlicher den Schlagbaumsweg von Holweide nach Buchheim weiterführt und der Weiher wurde trocken gelegt.

Durch den Bau des Autobahnkreuzes Köln – Ost wurde die Brücke noch weiter nach Norden verlegt, sodass heute noch stärkere Kurven vorzufinden sind.

Vermutlich begann der Schlagbaumsweg am Haus Schlagbaum auf dem heutigen Holweider Gebiet. Später wurde das Stück zwischen Buchheimer Ring und Haus Schlagbaum auch in Schlagbaumsweg benannt, aber die Grundstücksnummerierung gelassen. Hierdurch kam es, dass Hausnummer 5 vor 1 erscheint. 

 

  Schützengildeweg

Führt vom Buchheimer Ring zur Herler Straße am Georg - Schlaghecken - Schützenheim der Sankt Hubertus - Schützengilde e. V vorbei..
Am o6.o7.1976 wurde die Namensgebung für die alte Trasse der Herler Straße beschlossen.

Die Schützen waren im Mittelalter eine Bürgerorganisation, die um den allgemeinen Schutz der Stadt bemüht war. Hieraus entstanden die Schützenvereine.  
Die "Sankt Hubertus Schützengilde Köln - Buchheim e. V. Bruderschaft Köln - Mülheim 1895 Köln - Buchheim 1926" nutzt und betreut die benachbarte Anlage.
Die Schützen feiern immer am ersten Maiwochenende als erste im Kölner Gebiet ihr Schützen- und Volksfest. Da das Wetter dann noch unbeständig ist und es oft regnet, erhielten sie den Beinamen „Räänschötze“ (Regenschützen).

 

(Schwedenstraße)

Früher Teil des Piccolominiweges.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Benannt nach dem germanischen Volk und skandinavischen Staates, die sich auch während des 30 - jährigen Krieges [Schwedischer Krieg 1630 - 1635 / Schwedisch - Französischer Krieg 1635 - 1648] (22.12.1632, 1639, 1640, 1642 - 1648) in Mülheim und Umgebung aufhielten.

Heute Mülheimer Ring und Neurather Ring.

 

 

Silesiusstraße

Die Silesiusstraße ist die Verlängerung von der Modemannstraße und führt an der Rybniker Straße vorbei. Der Name wurde am 19.o1.1965 beschlossen.

Angelus Silesius ( = schlesischer Bote), eigentlich Johann Scheffler, geboren.1624 und gestorben 1677 in Breslau / Hauptstadt von Schlesien.
Der schlesische Dichter war Evangelisch und wechselte zur römisch - katholischen Kirche über. Silesius wandte sich der schlesischen Mystik zu und kam auch mit Jakob Böhme zusammen.

 

Stadtautobahn

 Die Stadtautobahn (EB 55 oder 55A) verläuft vom Autobahnkreuz Köln - Ost als Verlängerung der A 4 von Olpe zwischen Buchheim und Höhenberg sowie Buchforst und Kalk über Deutz zur Zoobrücke. Die Abfahrt Frankfurter Straße liegt auf der Grenz zwischen Buchheim und Höhenberg. Die Abfahrt Höhenberger Ring ist nur für den innerstädtischen Verkehr nutzbar. Durch diese Verbindung wurde der westliche Teil der Merheimer Heide nach Bau der Reichsautobahn ein zweites Mal geteilt. Diesmal in den nördlichen Buchheimer und den südlichen Höhenberger Teil. Ein Freizeitgelände wurde auseinander gerissen. Beschluss und Bauzeit von 1966 - 1973

Zwischen Ostkreuz und Frankfurter Straße verläuft sie auf der Trasse des Grünen Weg. (Heute noch der Name der Kleingartenanlage in der Merheimer Heide).

Im weiteren Verlauf nach Westen folgt sie auf der Trasse des Grenzweges.

 

Steeger Straße

Die Steeger Straße zweigt von der Bergisch Gladbacher Straße ab und ist durch einen Fußweg mit der Straße Am Steinbergsweiher verbunden.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Tillman Steeg war im 17. Jh. ein bedeutender Grundbesitzer in Mülheim
Alte Flurbezeichnung: Steeger Wiesen. Die Bezeichnung Steeger Weg erscheint bereits 1678.
Außerdem gibt es noch Siedlungsgebiete mit dem Namen Steeg in Rösrath - Rambrücken, Kürten - Dürscheid, Bacharach und bei Wiehl.

siehe Stegwiese

 
Stegwiese

Die Stegwiese führt von der Wichheimer Straße zur Dellbrücker Straße. Auf halber Strecke zweigt die Straße Am Steinbergsweiher ab. Der Name wurde am o4.o0.1939 beschlossen.

Steg = schmaler Fußweg, kleine leichte Brücke für Fußgänger

Stegwiese und Steeger Straße befinden sich beide in der Nähe des damals noch offenen Verlaufes des Faulbaches. Der Bereich zwischen Dellbrücker - Wuppertaler - Wichheimer und Bergisch Gladbacher Straße hieß „Stegwiese“ (1678 Steeger Wiesen).  

1678 gab es auch Bürger mit dem Familiennamen Steg.

 

                                                                                                                 

Tarnowitzer Straße

Die Tarnowitzer Straße führt von der Kattowitzer Straße zur Grünanlage am Strunderbach. Der Name wurde am 13.o5.1935 beschlossen.

Tarnowitz  (Tarnowice) ist eine Großstadt und ein Landkreis in Oberschlesien. Heute polnisch Tarnowskie Góry / Katowice.

 

 

Tempelherrenstraße

Die Tempelherrenstraße führt von der Ecke Kniprode- / Hermann - Kunz - Straße über die Johanniterstraße in eine Sackgasse. Der Weiterbau zur Wuppertaler Straße ist aufgegeben worden. Der Name wurde am 13.o4.1927 beschlossen.

Die Tempelherren (auch Templer) gehörtem zu einem Mönchsritterorden, der nach dem ersten Kreuzzug 1119 in Jerusalem gegründet wurde. Der Name entstand, weil einer Legende nach dieser Orden einen Palast bezogen, der auf den Grundmauern des salomonische Tempels in Jerusalem stand. Ihr Name lautet dann: "Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel". Auch in der Nähe von Cölln (heute Berlin) hatten die Tempelherren Ländereien. 1307. wurden er durch den französischen König Philip IV. aufgelöst. Die Besitzungen fielen an den Johanniterorden.  

Früherer Name: Leimfeldstraße

                                                                                                    

                                                                                                     

(Uhlandstraße)
 

Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.

Johann Ludwig Uhland, geb. 26.o4.1787 in Tübingen, gestorben 13.11.1861, Schriftsteller, Dichter, Rechtsanwalt und Germanist. Er saß als liberaler Abgeordneter von 1819 - 26 und von 1833 -38 im Württembergischen Landtag in Stuttgart. Anschließend von 1848 - 1849 in der Frankfurter Nationalversammlung.

Heute der Teil der Arnsberger Straße der von der Eisenbahntrasse zur Frankfurter Straße verläuft.
 

                                                                                                    

(Weissenburger Straße)

1901 - Weissenburg liegt  im Unterelsass / Frankreich (Wissembourg) an der Lauter in der Unterpräfektur des Arrondissements Wissembourg, Département Bas -Rhin und wurde im 7. Jahrhundert gegründet. Von 1306 bis 1667 freie Reichsstadt. 1697 an Frankreich. 1870 (o4.o8.) "Schlacht von Weißenberg" bei der die deutschen Truppen unter Kronprinz Friedrich (später Kaiser Friedrich III.) die französischen besiegten. Von 1871 bis 1918 sowie 1940 - 1945 deutsch, sonst zu Frankreich.

Heute Heidelberger Straße

 

 

Wichheimer Straße

Die Wichheimer Straße führt von der Bergisch Gladbacher Straße in Buchheim zur Johann - Bensberg - Straße in Holweide. Von ihr zweigen ab ein Fußweg zur Johanniter- / Dellbrücker Straße, die Stegwiese, Johannes - Stumpf - Straße, Im Wichheimer Feld und die Göddestraße. Dann wird der Herler / Buchheimer Ring überquert. Weiter zweigen ab Klein Herl, die Chemnitzer Straße und die Vischeringstraße. Der Name wurde am o9.o4.1913 beschlossen.

In der Schenkungsurkunde von Herl 1025 steht, dass dieses Gebiet einem verstorbenem Wicher gehört hatte. 
wig = wich = Ort oder Heilig  
Ein Wichhaus war ein Kriegshaus
oder das es eine Person gab, die Wicherus hieß.
Führt nach Wichheim. Früher zu Merheim gehörend, heute Teil von Buchheim und Holweide. Der Name Wichheimer Weg wird bereits 1678 erwähnt.

Wichheim wurde 1068 (Domus Wichen) erstmalig erwähnt und erstreckte sich etwa von der Straße Am Springborn bis zum Schützengildeweg östlich der Ringstraßen.

Die Bebauung Wichheim (Dorf an der Strunde) war in dem Bereich Wichheimer Straße - Herler Ring - Gauweg Klein Herl. 

Im Holweider Teil steht kurz hinter der Autobahn noch die Wichheimer Mühle (bereits im 11. Jh. erwähnt) am Strunderbach.

Bis 1865 hieß die Straße Mühlenweg
1900 erhält die Wichheimer Straße eine neue Kiesdecke.
Durch den Bau der Autobahn A 3 wurde Wichheim in einen östlichen (Holweide) und westlichen (Buchheim) Teil getrennt.
Auf Grund der Verbreiterung der Autobahn A3 wurde die Brücke abgerissen.

 

(Wielandstraße)

1901 / 04 - Die geplante Straße sollte von der Schillerstraße über die Göthestraße zur Germaniastraße verlaufen. 

Christoph Martin Wieland wurde am o5.o9.1733 in Oberholzheim bei Biberach, als Sohn eines Pfarrers, geboren. 1747 - 1749 besuchte er das Kloster Bergen. 1749 Philosophiestudium in Erfurt.  1769 Philosophieprofessor in Erfurt. Der Schriftsteller starb am 20.o1.1813 in Weimar.

 

(Wiesenstraße)

(1901 / 04) - Wiese = gehölzfreie aus Süßgras mit Blumen und Wildkräutern und Stauden bewachsene Fläche.
Im Jahre 1902 wurde im Bebauungsplan u. a. die Anlegung der Straße beschlossen.
Diese Straße führte früher an Wiesen vorbei.

Heute Hermann - Kunz - Straße

(Willy - Ostermann - Straße)

Die Liberalen Demokraten beantragten 2002, dass eine neue Straßen im Gewerbegebiet Buchheim - Nord nach dem Liedermacher Willy Ostermann benannt wird. Das Geburtshaus von Willy Ostermann stand nur wenige Meter von dem neuen Gewerbegebiet weg.

 

   

(Windmühlenweg)

(1876 / 1901) - führte von der Frankfurter Straße Richtung Windmühlenstraße (Mühlen, deren Räder mit Wind angetrieben werden. Der Buchheimer Teil wurde später in Uhlandstraße und noch später in Arnsberger Straße umbenannt. Die letzte Mülheimer Windmühle war bis 1900 in Betrieb.

In Mülheim ist die Holsteinstraße (Gebiet nördlich von Hamburg) im weiteren Verlauf heute vorhanden.

 

(Wipperfürther Straße)

(1895 / 1904) siehe Alte Wipperfürther Straße.

Die Wipperfürther Straße führte von der Kreuzung Bergisch Gladbacher Straße / Eulenbergstraße zur Alten Wipperfürther Straße.

Umbenannt, da es in dem schon nach Köln eingemeindeten Kalk ebenfalls eine Wipperfürther Straße gibt.

Heute heißt der vordere Teil Mündelstraße und der hintere Teil Dellbrücker Straße

 

Wuppertaler Straße

Die Wuppertaler Straße führt von der Johanniterstraße zur Dellbrücker Straße und weiter zum Buchheimer Ring.

Früher Teil der Alten Wipperfürther Straße. 1962 wurde an Hausnummer 215 (heute Wuppertaler Straße 17) das Schulgebäude fertig gestellt.
Die Straße wurde nach Verlegung des Straßenverlaufs im Bereich Herler Straße und Johanniterstraße umbenannt.

An der Ecke zur Deutschordensstraße steht noch ein Haus, welches neben der heutigen Hausnummer auch noch die
alte Hausnummer der Alten Wipperfürther Straße führt. An der Wuppertaler Straße steht die Neuapostolische und
die evangelsich - unierte Kirche, sowie eine Schule. Blick über den Fußballplatz von Germania Mülheim zu Häusern
von der Wuppertaler Straße (1968).

Wuppertal ist eine Großstadt, die 1929 durch den Zusammenschluss von Elberfeld, Barmen, Ronsdorf, Cronenberg und Vohwinkel,
sowie Beyenburg (früher zu Lüttringhausen) entstand. Der Name Wuppertal wurde 1930 nach einer Bürgerbefragung angenommen. 
Diese Gemeinden gehörten früher zum Herzogtum Berg.

Früherer Straßenname: Braunauer Straße